This page is only available in German.

Raiffeisen Region Amstetten eGen* Amstetten | Österreich
xxx

Share Teilen

  • Mail
  • Facebook
  • Twitter
  • LinkedIn
  • Xing
  • Pinterest

Die Raiffeisen Region Amstetten eGen ist eine der bedeutenden Regionalbanken in Niederösterreich. Genossenschaftlich organisiert, tief in der Region verwurzelt und mit einem klaren Auftrag: wirtschaftliche und gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Mit dem Projekt „DER MEHRKANTER" investiert die Bank gezielt in ihre Zukunftsfähigkeit. Das Vorhaben verbindet organisatorische Weiterentwicklung mit einem Ort, der langfristig Mehrwert für die Region Amstetten schafft.

Zeitraum

2024 - laufend

Fläche

ca. 6.000 m²

Mitarbeiter:innen

117

 

Wir wollen MEHR als eine Bank – mit verschiedenen Nutzungen für verschiedene Menschen und unterschiedliche Bedürfnisse.

Hans Luger, Obmann, Raiffeisenbank Region Amstetten

 

Nicht: Was wollen wir bauen? Sondern: Was wollen wir sein?

Manchmal beginnt die beste Antwort mit der richtigen Frage. Die Raiffeisenbank Region Amstetten hat sich diese Frage ehrlich gestellt. Offen und mit dem Anspruch, die Antwort konsequent umzusetzen. Was als strategischer Klärungsprozess begann, entwickelte sich zu einem der ambitioniertesten Neubauprojekte der Region: einem multifunktionalen Neubau im Herzen von Amstetten, der Arbeit, Beratung, Wohnen, Kinderbetreuung und Begegnung unter einem Dach vereint, dem MEHRKANTER.

Die eigentliche Herausforderung war keine bauliche. Sie war strategischer Natur. Eine Regionalbank, die sich fragt, wie sie für die nächste Generation aufgestellt sein will. Die versteht, dass ein Gebäude nur dann Wirkung entfaltet, wenn dahinter eine klare organisationale Intention steht. Denn nur mit einer klaren strategischen Grundlage kann ein Gebäude langfristig Wirkung entfalten.

Von der Strategie zum Siegerprojekt

Unsere Aufgabe war es, Klarheit zu schaffen, noch bevor der erste Strich auf dem Papier gezogen wurde. In strukturierten Workshops entwickelten wir gemeinsam mit der Geschäftsführung und eingebundenen Mitarbeitenden die strategische Ausrichtung des künftigen Neubaus: Welche Vision trägt das Projekt? Welche Ziele sind nicht verhandelbar? Welche Leitplanken gelten für alles, was folgt? Die Ergebnisse bildeten das Fundament für alle weiteren Entscheidungen.

Wer Neues schaffen will, muss wissen, was bereits möglich ist. Eine ausgewählte Gruppe von Projektbeteiligten besuchte im Rahmen einer Learning Journey realisierte Projekte und lernte aus erster Hand, was funktioniert  und was nicht. Die Erkenntnisse flossen direkt in die strategische Planung ein und schärften das gemeinsame Bild davon, was in Amstetten entstehen soll.

 

Martin Honzig, M.O.O.CON Projektleiter

Ein Projekt dieser Größenordnung und Komplexität braucht klare Ziele und Strukturen. Als Projektsteuerer stellen wir Kosten, Termine und Qualitäten sicher, fördern eine Projektkultur auf Augenhöhe und schaffen so Mehrwert für das gesamte Projekt.

Parallel analysierten wir die vorhandenen Gebäude auf dem Grundstück und erarbeiteten Konzepte zu deren sinnvoller Integration. Ziel war es, das Potenzial des Standorts bestmöglich zu nutzen, Bestand und Neubau sinnvoll miteinander zu verbinden und Synergien zwischen den unterschiedlichen Nutzungen zu schaffen. Diese Strategie- und Bedarfsinhalte bildeten die inhaltliche Grundlage für den Architekturwettbewerb, der 2025 ausgelobt wurde und stellten sicher, dass die eingehenden Entwürfe nicht nur architektonisch, sondern auch organisational und funktional überzeugen konnten.

Seit Beginn begleiten wir das Projekt in der Projektsteuerung und der Nutzer:innen-Projektsteuerung. Dabei sichern wir Kosten, Termine und Qualitäten und stellen sicher, dass die Anforderungen der künftigen Nutzer:innen kontinuierlich in die Planung einfließen.

 

Stephanie Pretzner-Köck, Projektleiterin M.O.O.CON

Ein Ort für Begegnung entsteht nicht am Reißbrett – er entsteht, wenn die Menschen, die ihn später beleben, von Anfang an gehört werden. Was hier in Amstetten entsteht, war bereits in der Vision angelegt und wird durch Beteiligung Wirklichkeit.

2026 hat die Jury entschieden. Das Siegerprojekt von MAGK Architekten Aichholzer / Klein ZT OG hat sich als überzeugendste Antwort auf die Anforderungen durchgesetzt, die wir gemeinsam mit der Bank erarbeitet hatten. Ein Entwurf, der die Vision des Mehrkanter räumlich übersetzt: offen, nachhaltig, regional verankert und zukunftsfähig.

Was diese Phase vor allem gezeigt hat: Wenn Entscheidungen auf einem klaren strategischen Fundament beruhen, zeigt sich der Mehrwert. Die Raiffeisenbank Region Amstetten weiß nicht nur, was sie bauen will – sie weiß, warum. Und dieses Warum zieht sich durch das gesamte Projekt.

Jetzt wird gebaut, was zuvor gemeinsam gedacht wurde

Der Architekturwettbewerb ist entschieden. Die Vision ist klar. Jetzt beginnt die Phase, in der aus Plänen Wirklichkeit wird und in der die Weichen für einen Ort gestellt werden, der langfristig Wert schafft: für die Mitarbeitenden, für die Bank, für die Stadt.

Wir begleiten die Raiffeisenbank Region Amstetten auch in der Planungs- und Ausführungsphase. Dazu gehören die gesamthafte Projektsteuerung, die baubegleitende Sicherung der Nachhaltigkeitsqualitäten, BIM-Management sowie die Entwicklung von Betriebs- und Facility-Management-Konzepten. Gleichzeitig stellen wir sicher, dass die Anforderungen der künftigen Nutzer:innen in jedem Planungsschritt berücksichtigt werden und das Projekt intern wie extern klar kommuniziert wird.

Der Mehrkanter ist mehr als ein Bauprojekt. Er verbindet Strategie, Organisation und Raum zu einem Ort mit langfristigem Mehrwert.

Der Baubeginn ist für 2027 geplant, die Fertigstellung für Herbst 2029. Wir begleiten die Raiffeisenbank Region Amstetten auf diesem Weg. Bis zum Einzug und darüber hinaus.

Projektteam

Haben Sie noch Fragen, dann kontaktieren Sie uns am besten gleich!

Martin Honzig

Stephanie Pretzner-Köck

Bernhard Herzog

Entdecken Sie noch mehr interessante Kunden & Projekte.

© 2026 M.O.O.CON GmbH