Was 2020 als Vision begann, ist heute weithin sichtbar: Knapp zwei Jahre nach dem Spatenstich hat das neue Landesdienstleistungszentrum (LDZ) am Salzburger Hauptbahnhof sein oberstes Stockwerk erreicht – und das im Zeitplan. Ein wesentlicher Meilenstein für ein Projekt, das wir für das Land Salzburg von der ersten Idee bis zum Einzug begleiten dürfen.

Am Entree zur Salzburger Altstadt in unmittelbarer Bahnhofsnähe, entsteht eines der modernsten Dienstleistungszentren Europas. Dafür braucht es eine Lösung von höchster Qualität. Und nicht nur was die Gestaltung betrifft. Auch technologische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle und ökologische Ziele sind zu beachten: flexible Raumorganisation für zukünftige Kommunikations- und Arbeitsformen, Holzhybridbauweise in größtmöglichem Ausmaß, anspruchsvolle Sicherheitskonzepte und eine Modernisierung der Verwaltungsabläufe, die einiges an nötiger Überzeugungsarbeit erwarten lässt. Ein von uns durchgeführter Planungswettbewerb brachte das beste Ergebnis hervor.

"Eine der modernsten und effizientesten Verwaltungen Europas werden…", das hatte die Salzburger Landesregierung als Ziel formuliert. 2020 starteten wir mit der Bedarfsplanung für rund 1.400 Mitarbeiter:innen aus 18 Abteilungen für rund 54.000 m² (NGF), deren Ergebnisse in den Architekturwettbewerb einflossen. Die partizipative Bedarfsplanung ist wesentlicher Teil des Change Prozesses, der optimal auf die neue Arbeitswelt vorbereiten soll. In bislang rund 80 Workshops mit über 200 Ansprechpartner:innen wurde an den Anforderungen und deren Optimierung in der Planung gearbeitet.

In Zeiten des Klimawandels und der angestrebten Klimaziele der Europäischen Union ist die Nachhaltigkeit zu einer der zentralen Herausforderungen bei der Errichtung eines neuen Firmensitzes geworden. Genau so sah man das auch beim Land Salzburg im Vorfeld der Errichtung des neuen Landesdienstleistungszentrums (LDZ). Speziell für diesen Zweck setzten wir unser eigens entwickeltes Tool, die Öko:map, ein und definierten mit den Verantwortlichen des LDZ die nötigen Schritte, um den ökologischen Fußabdruck des Gebäudes und seiner dazugehörigen Services wirkungsvoll zu verringern.

Das Ziel, „eine der modernsten und effizientesten Verwaltungen Europas‟ zu werden, hat das LDZ Salzburg auch mit der mutigen Entscheidung für ein Digitales Informationsmanagement (DIM) beim neuen Verwaltungsbau in die Tat umgesetzt. Denn das bringt enorme Vorteile – die Digitalisierung macht das Planen, Bauen und Betreiben einer Immobilie günstiger und nachhaltiger.
Solch ein Prozess braucht laufendes Qualitätsmanagement und professionelle Begleitung. Wir sind von Anfang an mit dabei und haben bereits erfolgreiche Ergebnisse eingefahren.




