Nach einer intensiven Strategie- und Initiierungsphase sind die entscheidenden Meilensteine erreicht: Die Baugenehmigung wurde im April 2025 erteilt, der Generalunternehmer im August ausgewählt und im Herbst 2025 das Baufeld zur Vorbereitung übergeben. Mit dem offiziellen Spatenstich Anfang 2026 wurde der Baubeginn dann auch öffentlich gefeiert.
Der Entwurf des Architekturbüros Bolles+Wilson, der die Jury des Realisierungswettbewerbs überzeugte, weil er „den Bezug zwischen Gebäude und Park in besonderer Weise herstellt", wird nun Schritt für Schritt umgesetzt.
Der neue Verwaltungssitz ist offen, einladend und auf echte Begegnung ausgelegt. Schon der Eingangsbereich wird zeigen, worum es geht: Er ist als gemeinsamer Zentralbereich für Mitarbeitende, Bürger:innen und Gäste konzipiert – mit Self-Service-Terminals, einem Empfangstresen und einem Atrium, das erste Beratungen ermöglicht. Dazu kommen ein öffentlich zugänglicher Konferenzbereich, ein Restaurant und tätigkeitsorientierte Bürobereiche, die modernes, flexibles Arbeiten ermöglichen.
Gebaut wird als Plusenergiehaus nach Cradle-to-Cradle-Prinzipien – mit dem Ziel der DGNB-Platin-Zertifizierung. Ein digitaler Gebäuderessourcenpass hält fest, welche Materialien wo verbaut werden: als Rohstoffdatenbank für künftige Generationen. Parallel zur Bauausführung entsteht ein digitaler Zwilling, der die Grundlage für ein effizientes, datenbasiertes Facility Management im Betrieb bildet.
Während in Beelitz-Heilstätten der Neubau wächst, entwickelt sich auch die Organisation weiter – und das mit großem Engagement. Kulturbotschafter:innen aus den eigenen Reihen der Kreisverwaltung begleiten den Wandel als Multiplikator:innen, eine eigene Mitarbeitendenzeitschrift hält alle auf dem Laufenden, und regelmäßige Führungskräfte-Formate und Workshops sorgen dafür, dass die Veränderung gemeinsam getragen und aktiv mitgestaltet wird.