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23.11.2020

M.O.n.A ist auch im Home Office zuhause. Grundregeln zur Arbeitsplatzgestaltung.

Tags: Arbeitswelten verändernCorona-Krise

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M.O.n.A Menschen und Organisationen in neuen Arbeitswelten hat die Unternehmensimmobilien verlassen und hält auch in den eigenen vier Wänden Einzug. Wie wichtig dies für die Resilienz der Unternehmen sein kann, haben uns die letzten Monate gezeigt. Und wie wichtig gesunde MitarbeiterInnen sind auch. Damit man im Home Office nachhaltig effektiv und gesund arbeiten kann, gilt es die wesentlichen Parameter für ein gesundes Arbeitsumfeld einzuhalten.

Als BeraterInnen für neue Arbeitswelten können wir selbstverständlich auch Empfehlungen für das Home Office abgeben. Denn was für das Arbeiten in den unternehmenseigenen Flächen gilt, hat auch an anderen Arbeitsorten Gültigkeit. Hier sind einige praktische Tipps zur Gestaltung des Heimbüros:

Ausstattung und Komfort

  • Die Größe der Arbeitsfläche sollte auf Tätigkeit und Arbeitsweise abgestimmt sein. Die Empfehlung für Schreibtische lautet mindestens 160 cm Breite und 80 cm Tiefe. Dann ist neben der Technik auch noch genug Platz für Unterlagen.
  • Der Stuhl sollte (mindestens) in der Höhe einstellbar sein, um ergonomisches Arbeiten zu gewährleisten. Bürodrehstühle erlauben noch weitere Komforteinstellungen, die dem gesunden Arbeiten zuträglich sind (zum Beispiel Neigung der Rückenlehne, Sitztiefenverstellung, verstellbare Armlehnen, etc.). Je individueller der Arbeitsstuhl einstellbar ist, desto komfortabler.

 

So sollte die richtige Haltung am Schreibtisch aussehen:

 

  • An Ihrem Home Office Arbeitsplatz sollte natürliches Licht vorhanden sein. Rund 10 Prozent der Raumfläche sollte freie Glasfläche im Fenster sein (bei einem 10 m² Raum also ca. 1 m² Glasfläche). Im besten Fall ist der Schreibtisch im 90 Grad Winkel zum Fenster positioniert, um Blendungen am Bildschirm bzw. zu große Helligkeitsunterschiede zwischen Bildschirm und Fenster zu vermeiden. Viel natürliches Licht, wirkt sich auch positiv auf die psychische Verfassung aus.
  • Achten Sie auch auf eine gute künstliche Grundbeleuchtung im Raum bzw. beim Arbeitsplatz – es scheint ja leider nicht immer die Sonne.Schreibtisch- oder Stehlampe können bei Bedarf zusätzlich Licht geben.
  • Nicht nur eine behagliche Temperatur, sondern auch ausreichend Frischluft sind wichtig. Speziell im Winter sollte die Luftfeuchtigkeit nicht zu stark absinken, denn das trocknet die Schleimhäute aus und macht anfälliger für Krankheitserreger.
  • Sorgen Sie für Bewegung: Nicht alles muss im Sitzen am Arbeitstisch erledigt werden. Telefonieren, lesen oder nachdenken funktioniert auch an anderen Orten und eventuell sogar in Bewegung – das freut Körper und Geist!
  • Versuchen Sie zuhause eine möglichst büroähnliche Arbeitsumgebung zu schaffen. Wenn Sie das Arbeiten auf einem großen Monitor gewohnt sind, sollte der zuhause möglichst auch nicht fehlen.

 

Und last but not least – Sorgen Sie auch dafür digital soziale Kontakte mit den KollegenInnen zu pflegen, denn wir arbeiten und lernen besser in der Gruppe.

 

(Quellen u.a.: AUVA Merkblatt M 026 Bildschirmarbeitplätze & AUVA Merkblatt M+ 022 Telearbeitsplätze)

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