Aufbruch zu neuen Arbeitswelten - Teil 2

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Wie kommt man von seiner Unternehmensstrategie zu einer Arbeitswelt, die nicht nur "neu" ist, sondern tatsächlich die eigene Vision realisiert und die Ziele erreichen lässt? 

In diesem Themendossier untersuchen wir, wie mögliche Strukturen aussehen, die zu den im Teil 1 vorgestellten Work Spaces führen und welche Erkenntnisse sich daraus ableiten lassen. Die klassische Bedarfsplanung reicht alleine nicht aus, um eine Arbeitswelt zu erzeugen, die die immer komplexer werdenden Ansprüche von Unternehmen erfüllt. Buzz Words sind: Identität, War of Talents, Differenzierung vom Wettbewerb und Produktivität. Wir stellen erstmals eine Methodik vor, mit der sich identitätsstiftende und nachhaltige neue Arbeitswelten entwickeln lassen.

Ich beantworte Ihre Fragen zu diesem Thema

Lassen sich Strukturen entdecken, nach denen Unternehmen ihre Arbeitswelt gestalten? Wenn ja, welche?

Andreas Leuchtenmüller
hat darauf geantwortet


Ja, die gibt es durchaus. In unserer Praxis haben wir 3 Kategorien entdeckt: Auftrittsorientierte Identitätsvermittlung (1), flexibilitätsorientierte Flächeneffizienz (2), und eine revolutionäre Gesamtbetrachtung (3). Bei Nummer 1 geht es vor allem um den Ausdruck der Unternehmenskultur. Bei Kategorie 2 steht Flächeneffizienz und Flexibilität im Vordergrund und in Kategorie 3 sind Unternehmen grundsätzlich bereit mit alten Ordnungen zu brechen und bereit komplett neue Wege zu gehen, um die Unternehmensziele zu erreichen. Mehr im Blogartikel.

Warum braucht es eine eigene Methode um neue Arbeitswelten zu kreieren? Reicht eine Bedarfsplanung nicht aus?

Andreas Leuchtenmüller
hat darauf geantwortet


Nein, denn Arbeitswelten sind ein wirksames Managementinstrument. Es geht nicht bloß darum den Bedarf an Flächen und Qualitäten zu definieren. Zum Schaffen der bestmöglichen Arbeitsumgebung braucht es den Prozess der Organisationsplanung. Die Ergebnisse dieser strategischen Initiative sind die Grundlage für das strategische Management der unternehmenseigenen Infrastruktur. Mehr dazu lesen Sie im Blogartikel.

Wie heißen die Themen der Organisationsplanung und welchen Einfluss haben sie auf den Work Space?

Andreas Leuchtenmüller
hat darauf geantwortet


Die Organisationsplanung umfasst sechs Themen: "Vision & Mission" bilden den Leitstern für die Infrastrukturaufgabe. Aus den Themen "Werte & Normen" sowie "Ziele" leiten wir uns die kulturellen Kriterien für Arbeitwelten ab. Die Themen "Organisationsmodell" und "Arbeitskonzept" geben Orientierung für die organisatorischen Rahmenbedingungen und die sozialen Kriterien erwachsen aus dem Thema "Nutzertypologie".

Welche Ziele braucht es, um sicher zu neuen Arbeitswelten zu navigieren?

Andreas Leuchtenmüller
hat darauf geantwortet


Wichtig ist es, die Unternehmensziele auf die Ziele für die neuen Arbeitwelten herunterzubrechen. Es gibt vier Zieldimensionen: kulturell, sozial, organisatorisch und wirtschaftlich. Sie alle sind messbar und werden verbindlich vereinbart. So wird die Reise in neue (Arbeits)Welten keine ungewisse. Mehr im Blogartikel.

Nun sind die Ziele bekannt. Was ist der nächste Schritt, um zu konkreten, vorstellbaren Arbeitswelten zu gelangen?

Andreas Leuchtenmüller
hat darauf geantwortet


Ein Unternehmen ist ein lebendiger Organismus. Ich muss ihn verstehen, um mich einem neuen Arbeitskonzept anzunähern. D.h. konkret Prozesswelt abbilden, Strukturen kennenlernen und Funktionsgruppen abbilden. Mehr dazu im antsprechenden Blogbeitrag.

Wie finde ich das passende Arbeitskonzept für mein Unternehmen?

Andreas Leuchtenmüller
hat darauf geantwortet


Es handelt sich um einen strategischen Prozess, den es zu durchlaufen gilt. Man muss alle Themen der Organisationsplanung durchlaufen, um nachhaltig erfolgreich zu sein. Nachdem man sich intensiv mit Vision & Mission, Werten & Normen, Zielen und dem Organisationsmodell beschäftigt hat, heißt es Fokus auf die Aufgaben, die es zu erledigen gilt. Mit dem Bilden von Tätigkeitsclustern rücken wir der neuen Arbeitswelt schon ein gutes Stück näher.

Welche Rolle spielen die MitarbeiterInnen einer Organisation bei der Planung von neuen Arbeitwelten?

Andreas Leuchtenmüller
hat darauf geantwortet


Man kann sagen: eine essenzielle! Denn sie sind mehr als bloße LeistungsträgerInnen. Sie sind WertschöpfungsträgerInnen. Sie prägen mit ihren Tätigkeiten die Kultur einer Organisation. Die Bedürfnisse der Menschen, die im neuen Work Space zuhause sein werden, müssen bekannt sein. Mit der Bildung von Nutzertypologien erarbeiten wir die sozialen Kriterien für einen Arbeitsraum. Einer der letzten Schritte bevor es mit der Umsetzung beginnen kann.

Für diese Kunden haben wir unser Wissen im Bereich Strategien entwickeln bereits eingesetzt.

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