ÖAMTC* Wien | Österreich
Das Fundament des ÖAMTC Mobilitätszentrums: Die Bestellqualität

Dieser Beitrag ist Teil des Projekts

ÖAMTC – Vom Automobil- zum Mobilitätsclub

Man muss wissen was man will, um am Ende auch genau das zu bekommen. Der ÖAMTC hat sich aus diesem Grund sehr intensiv mit seinen Bedürfnissen an die neue Unternehmenszentrale beschäftigt. Die zentrale Frage war: Wie sieht das Zukunftsbild aus? Die Antworten darauf bildeten den strategischen Anker, der über den gesamten Bauprozess Sicherheit gab.

Gutes Projektmanagement ist der Schlüssel zum Erfolg

Die wichtigste Anforderung an das neue Gebäude war ein funktionales Arbeitsumfeld, das im Gleichklang mit architektonischer Qualität und Nachhaltigkeit steht. Während wir Ziele, Arbeitsweisen, Organisationsmodelle und technische Anforderungen in ein passendes Raum- und Funktionsprogramm übersetzten, lief parallel dazu ein Prozess, der die Bedürfnisse der MitarbeiterInnen skizzierte. So ergab sich eine klar definierte Anforderung an das Gebäude – die Grundstückssuche konnte beginnen. Zusätzlich erstellten wir gemeinsam mit dem ÖAMTC ein Vollkostenbudget des Gesamtprojekts und formulierten die Planungsbriefings für den Architekturwettbewerb. Viele Aufgaben, die zur gleichen Zeit gemanagt werden müssen. 

Peter Hirnern, M.O.O.CON Projektmanager

Eine hohe Bestellqualität ist die Basis für den Projekterfolg innerhalb der veranschlagten Zeit, dem errechneten Budget sowie in der gewünschten Qualität.

© Toni Rappersberger

ÖAMTC MitarbeiterInnen waren immer bestens informiert. Hier bei der Baustellenbesichtigung.

© Toni rappersberger

So sehen sie heute aus – die Büroräume des ÖAMTC. Wir übersetzten die Anforderungen unseres Kunden in konkrete Ergebnisse.

Ein virtuelles Gebäude bringt Sicherheit

Ein entscheidender Schritt in dieser Projektphase ist die Übersetzung des Flächen- und Funktionsbedarfs in Architekturstandards. Gestern noch hat man ein Gebäude mit Linien und Vektorengrafiken geplant. Das war abstrakt und führte immer wieder zu Fehlern. Heute ist dieser Schritt mehr mit dem Bauen mit Lego-Steinen zu vergleichen. Mit ihnen entsteht ein Gebäude aus Kubaturen und Flächen. Dessen Elemente – etwa die Fassaden, die Fenster, die Böden, die Haustechnik – sind auf Basis ihrer Lebenszyklusdaten berechenbar.

Es gibt es zwei zentrale Kostentreiber: die Nutzfläche und die Ausführungsqualität. Diese Parameter können angepasst und verändert werden. Das M.O.O.CON-eigene Tool liefert schon in einer frühen Projektphase ziemlich genaue Zahlen zu verschiedensten Bauelementen und deren Lebenszykluskosten. Im virtuellen Gebäude setzt man diese "Bausteine" mit den ihnen hinterlegten Zahlen zusammen – ein Gebäude entsteht. Und zwar lange bevor der erste Kubikmeter Erde am Grundstück ausgehoben wurde.

Building Information Modelling – kurz: BIM – lässt ein Gebäude schon früh im Planungsprozess entstehen. Der "digitale Zwilling" vereinfacht Prozesse und verkürzt die Planungs- und Bauzeit. Das ÖAMTC Haus beweist es. © SIDE – Studio for Information Design

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