Korneuburg, 13.6.2019

BLAHA Seminar: Was wir von Activity Based Officekonzepten lernen können

© M.O.O.CON, Katarzyna Bialasiewicz

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Organisationen, die sich mit neuen Arbeitswelten beschäftigen, stoßen auf der Suche nach Information und Orientierung sehr schnell auf Activity Based Working Konzepte als „letzten Schrei“ und „State of the Art“ Modell in der Büroraumkonzeption. Einige Organisationen finden sich in ihrer Kultur und Arbeitsweise gut abgebildet, viele aber stellen sich die Frage: Passt das wirklich zu uns? Das Gefühl, das bleibt ist der Wunsch nicht stehen zu bleiben, nichts zu verpassen und attraktiv für (neue) MitarbeiterInnen zu sein gepaart mit dem Gefühl „Wir ticken aber anders!“.

Datum und Uhrzeit

13.06.2019
09:00-15:30 Uhr

Veranstalter

BLAHA Büro Ideen Zentrum Korneuburg

Location

Klein-Engersdorfer Str. 100
2100 Korneuburg 

Alexandra Wattie, Senior Consultant bei M.O.O.CON

Die Unternehmenskultur prägt ein Gebäude und dieses hat wiederum Einfluss auf die Organisation und die Menschen. Die wesentliche Aufgabe bei der Gestaltung einer identitätsstiftenden Arbeitsumgebung ist es, Räume zu schaffen, die sich ehrlich und konsequent von der Unternehmenskultur ableiten.

Für alle, die nicht live dabei waren

Rückblick & Summary

Gemeinsam mit den TeilnehmerInnen gingen wir der Frage auf den Grund, wie man Arbeitswelten schafft, die zur Identität der Organisation passen und einen Impuls für die Organisations- bzw. Kulturentwicklung geben. Was können wir von Activity Based Officekonzepten lernen? Welche Fragen sollen sich ProjektleiterInnen, Personal- und Facility ManagerInnen stellen? Wie schafft man den richtigen Mix aus Eingehen auf die Kultur und Impulse setzen für die Zukunft?

Darüber diskutierten wir aus den verschiedenen Stakeholderperspektiven und zeigten auf wie Mensch, Organisation und Arbeitswelt sich gegenseitig beeinflussen. Gemeinsam identifizierten wir Bilder, Ängste, Herausforderungen und Hoffnungen aus NutzerInnensicht und zeigten an Beispielen wie diesen begegnet werden kann. 

Session 1:

Nach einem kurzen Überblick über die Entwicklung von Arbeitswelten über die Zeit folgte ein Impuls zu den aktuellen Megatrends, die auf Organistionen wirken. Die für die TeilnehmerInnen relevantesten darunter waren New Work, Individualisierung oder Neo-Ökologie. Überraschenderweise schien der Trend der Mobilität weniger wichtig. 

Session 2:

Doch wenn nun Veränderung im eigenen Unternehmen ansteht... wie geht man es dann an? Wen bezieht man ein und vor allem wann? Ja nach Profession der TeilnehmerInnen ergaben sich unterschiedliche Herangehensweisen: Während HR-Verantwortliche und ProjektleiterInnen klar die Vision, die Kultur und das "Why" (also den Zweck) in den Mittelpunkt stellten, fanden sich die Facility ManagerInnen schnell in der Umsetzung eines solchen Neue-Arbeitswelten-Projekts wieder. 

Session 3:

Der letzte Teil des Seminars widmete sich dem Umgang mit Stolpersteinen und Hindernissen in solch einem Projekt. Wir zeigten anhand von Fallbeispielen aus unserer Beratungspraxis Strategien für den Umgang mit Projekt-Diskontinuitäten. 

Ein Beispiel: Wie geht man mit angstauslösenden Begriffen wie Großraumbüro um? Wir sagen: Da hilft nur eine sorgfältige Begriffsklärung und die erfolgt am Besten im Zuge einer maßgeschneiderten Kommunikations- und Informationsstrategie. Die Erfahrungen der Praxis zeigen, dass neben spezifischen dialogischen Formaten die transparente, proaktive und verlässliche Kommunikation das Um und Auf eines jeden Veränderungsprojekts ist.

Wer mehr über die gänigsten Begriffe der neuen Arbeitswelten erfahren möchte, ist mit unserem Glossar gut bedient!

Referent_Innen

Unsere M.O.O.CON MitarbeiterInnen beim Event

Alexandra Wattie

Kai-Uwe Reisner

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