Was braucht es zum Heben des Datenschatzes? Strategien, Erfolgsfaktoren, Menschen

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DIM. Gebäudedaten intelligent vernetzen

Daten gibt es im Übermaß. Komplexe Gebäude produzieren sie von Beginn an, sowohl was Planung und Bau als auch was den Betrieb betrifft. Ihre Vernetzung schafft Synergien. Doch oft genug wird dieses Potenzial nicht ausgeschöpft. Informationen müssen mühsam erhoben werden, weil parallel bereits bestehende Datenbereiche nichts voneinander wissen – ein wertvoller Datenschatz, der genutzt werden kann, um die Wertschöpfung einer Immobilie zu steigern.

Mit DIM das Datenpotenzial von Immobilien optimal nutzen

Am Beginn des DIM stehen daher grundlegende Fragen:

  • Wie entstehen brauchbare Daten?
  • Wo liegen die Daten und wie werden sie vernetzt?
  • Welche Software-Landschaft brauchen wir?
  • Wie werden die Daten genutzt?

Brauchbare Daten setzen eine Ziel- und Strategiedefinition voraus. Danach werden die Standards für die Informationen festgelegt, aber auch für Organisation und Prozesse. Entscheidungen für Technologie und Vernetzung fallen, Migration und Integration werden organisiert. Die gesamte Transformation begleitet ein umfassendes Change Management, denn der wichtigste Faktor sind immer noch die Mitarbeiter:innen.

Kernelement der DIM-Implementierung. © M.O.O.CON GmbH | digitizeu e.u. | Plandata GmbH

Entwicklungsziele und Strategie: So kann der Transformationsprozess gelingen

Die konsequente Digitalisierung aller lebenszyklischen Aufgaben in Gebäuden braucht eine solide Strategie. Der Weg zum DIM ist intensiv und benötigt Kapital, Ressourcen und umfassende Kompetenz. Die Analyse des Bestandssystems ist zusammen mit der Festlegung des Entwicklungsziels von zentraler Bedeutung für ein Gelingen der Transformation. Neben den technologischen Fragen sind hier auch Organisationsentwicklung, Kultur und Verhaltensweisen einzubeziehen. Begleitende Maßnahmen braucht es, um die Mitarbeiter:innen – als Gestalter:innen und Nutzer:innen des DIM – laufend in den Prozess miteinzubeziehen.

DIM-Erfolgsfaktoren

  • Informationsstrategie
  • Organisations- und Prozessstrategie
  • Werkzeugstrategie
  • Migrationsstrategie
  • Transformationsstrategie

Es gibt sehr viel Neues zu erlernen. Unser Berater:innenteam hilft uns dabei, die Implementierung Schritt für Schritt koordiniert durchzuführen, Skills aufzubauen, zu testen und zu optimieren. Wir haben in diesem Projekt die beste Begleitung, um den Wechsel zu meistern.

Dipl.-Ing. Siegfried Gierlinger, Technischer Direktor, Universitätsklinikum AKH Wien

Change Management und Transformation: Menschen mitnehmen

Der wichtigste Faktor zur erfolgreichen Implementierung des digitalen Informationsmanagements sind die Mitarbeiter:innen. Sie gilt es mitzunehmen, denn die Einführung neuer Methoden und Prozesse stellt oftmals einen grundlegenden Paradigmenwechsel dar. Werkzeuge, Workflows, Rollen, Kompetenzen – alles neu. Digitale Transformation braucht ein gutes Ausbildungskonzept und gezielte Akzeptanzbildungsmaßnahmen. Ein gutes Setup erleichtert den Wandel, es braucht jedoch entsprechende Unterstützung, damit gute Werkzeuge auch effizient genutzt werden können - hier zählt das Change Management.

Aus der Praxis

AKH WIEN

Die Umsetzung des digitalen Informationsmanagements im AKH Wien war eine große Herausforderung und verlangte Durchhaltevermögen. Dank professioneller Begleitung ist es gelungen, den Grundstein für eine vollständig neue, digitale Arbeitsweise zu legen – viele Ausbaustufen werden folgen ...

AKH Wien, Einangsbereich © Christian Houdek, AKH Wien/MedUni Wien

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