20.7.2019

Quartier A: Ein wirtschaftliches Ökosystem

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Die Region Amstetten in Niederösterreich ist seit jeher Heimat von stark in der Region verwurzelten Menschen und Unternehmen, die sich durch gesellschaftliche Verantwortung und technologisches Feingefühl auszeichnen. Unternehmen und Menschen sind stark miteinander verbunden – der Beitrag, den die Firmen beispielsweise in den Bereichen Umweltschutz, Kultur oder Gesundheit leisten, ist wertvoll für die Region. Nun geht es darum dieses funktionierende Ökosystem zukunftsfit zu machen.

Ökosysteme verbinden und Grenzen auflösen

Die viel besagte Digitalisierung hat es in sich. Sie ist disruptiv. Sie ist der Treiber für neue Entwicklungen und Innovationen. Unternehmen – oder anders gesagt: funktionierende Ökosysteme – müssen sich, um zukunftsfit zu werden, über verschiedene Kanäle miteinander verbinden. Dafür braucht es eine andere Struktur und Führungskultur sowie auch andere, neue Räume und Arbeitsumgebungen. Nur so kann das Ökosystem Unternehmen über seine bekannten Grenzen hinauswachsen. Flexible Infrastrukturlösungen sind gefragt.

Martin Kaltenbrunner, M.O.O.CON Manager

Die Idee des Quartier A ist es, einen Platz für kollaborative Innovation zu schaffen, um die so entstehenden Ökosysteme wachsen und gedeihen zu lassen.

Ein Immobilienprojekt als wichtige Investition in die Zukunft

Wissen ist das flüchtige Gut, dass es zu schaffen und bereitzustellen gilt. Für das Quartier A ist es die Ressource der Zukunft. Es gilt also WissensträgerInnen für und aus der Region zu finden und Möglichkeiten für standortnahe Aus- und Weiterbildung zu schaffen. Dazu braucht es neben einem konkreten Impuls auch in der Region abgestimmte und verbindliche Ziele sowie gemeinsame Werte. Das Quartier A stellt den benötigten Handlungsspielraum bereit.

Es ist somit nicht bloß ein Immobilienprojekt, sondern eine inhaltliche Investition in die Zukunft. Es geht dabei um eine standortstrategische Intervention. 

Funktionierende Ökosysteme brauchen klare thematische Ausrichtung

Wenn man sich mit wirtschaftlichen Ökosystemen wie dem Quartier A oder auch der Tabakfabrik Linz auseinandersetzt, stellt man schnell fest, dass ihr Erfolg in der kuratierten Zusammensetzung und der thematischen Ausrichtung liegt. Die Schlüsselfragen sind:

  • Welche Stärken sind vorhanden und was müssen wir ergänzen, um für die Sicherung und aktive Gestaltung der Zukunft zu sorgen?

  • Wohin geht die Reise und wovon sollten wir uns am Weg verabschieden?

  • Was oder wen sollten wir für einen Teil des Weges mitnehmen?

  • Welches Thema verbindet uns?

Amstetten liegt perfekt: Die Stadt ist umgeben von Industrie, Gewerbe, Handel, Bildungsangeboten und einer vielfältigen Genuss- und Kulturlandschaft sowie einer innovativen Agrarbranche. Man muss nicht alles neu erfinden – es gilt die vorhandenen Elemente zu verbinden. Old and New Economy, gewohnte und neue Lebensmodelle, digitale und analoge Arbeitsweisen, neue und alte Arbeitsmöglichkeiten, etc. 

Interaktion mit dem "Globe" ist wichtig, um relevant zu bleiben

Die Psychoanalytikerin und Psychologin Ruth Cohn entwickelte bereits in den 1950er Jahren das Konzept der „Themenzentrierten Interaktion“ mit. Es besagt, dass es keine Arbeits- oder Lerngemeinschaft von Menschen („Wir“) ohne ein zentrales Thema oder einen gemeinsamen Sinn („Es“) gibt. "Wir" brauchen "Es", um uns zu verwirklichen. Der "Globe" steht für die Interaktion mit der Umgebung. Durch Inputs von außen entwickeln wir uns weiter. Ignoriert man seine Umwelt, läuft man Gefahr an ihr vorbeizuarbeiten.

Die Fragen "Warum und für wen?", "Was?", "Mit wem?" und "Wie" sollten im Mittelpunkt der Entwicklung von wirtschaftlichen Ökosystemen stehen, um Menschen ein für sie passendes Thema und eine Community zu bieten.

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