Landkreis Darmstadt Dieburg* Darmstadt | Deutschland
Eine Kreisverwaltung als Role Model für New Work

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Der Landkreis Darmstadt-Dieburg, kurz LaDaDi, wagt seit 2021 etwas, das viele öffentliche Verwaltungen noch vor sich haben: eine konsequent neue Art zu arbeiten. In einem modular errichteten Büroensemble in Darmstadt-Kranichstein arbeiten aktuell rund 140 Mitarbeitende aus sechs Fachbereichen tätigkeitsorientiert, digital und ohne feste Zuordnung von Raum nach Funktion oder Hierarchie. Fünf Jahre später lässt sich sagen: Das Konzept hat sich bewährt.

Wie diese Arbeitswelt heute im Alltag wirkt, zeigt das aktuelle Video der Kreisverwaltung Darmstadt-Dieburg.

Video: Die neuen Arbeitswelten im LaDaDi | © Landkreis Darmstadt Dieburg

 

Was in Kranichstein zu sehen ist, ist mehr als ein neues Bürogebäude. LaDaDi zeigt, wie sich Verwaltung weiterentwickeln kann, wenn Raum, Organisation und Digitalisierung zusammengedacht werden. Im Arbeitsalltag wird spürbar, was sich dadurch verändert: Die offene, helle Arbeitswelt bringt Menschen leichter in Austausch, macht Zusammenarbeit selbstverständlicher und unterstützt eine Kommunikationskultur, in der Stimmungen früher wahrgenommen werden. Das erleichtert auch Führung.

Gerade für Mitarbeitende, die in Teilzeit oder viel im Homeoffice arbeiten, bietet das Konzept spürbare Vorteile. Sie finden im Büro jederzeit passende Arbeitsmöglichkeiten und sind dennoch sofort eingebunden. Möglich wird das auch durch die elektronische Akte, die ortsunabhängiges Arbeiten unterstützt und eine wichtige Grundlage für das Konzept bildet. Auch auf Nachwuchskräfte wirkt die neue Arbeitswelt anziehend. Besonders Auszubildende und Studierende nehmen das Konzept sehr positiv an.

Michael Wiebelt, M.O.O.CON Projektleiter

Moderne Arbeitswelten in der öffentlichen Verwaltung sind kein Zukunftsthema mehr, sondern gelebte Praxis. Wirksam werden sie dort, wo Raum, Technik und Arbeitsweise konsequent ineinandergreifen.

Wir haben das Vorhaben von Beginn an strategisch und in der Umsetzung begleitet. Neben der Entwicklung des Raum- und Nutzungskonzepts standen die aktive Einbindung der Mitarbeitenden sowie die Verbindung von Raum, Organisation und Unternehmenskultur im Mittelpunkt. Der Testbereich teilt sich auf sechs Flächen à 260 Quadratmeter auf. Weitere werden folgen.

Das Video zeigt anschaulich, wie neue Arbeitswelten in der öffentlichen Verwaltung wirken können, wenn sie konsequent aus den Anforderungen der Organisation heraus entwickelt werden.

Die Erkenntnis aus fünf Jahren Praxis: Entscheidend ist nicht die Fläche. Entscheidend ist die Haltung, mit der Veränderung angegangen wird.

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