Daimler EIZ* Sindelfingen | Deutschland
Zusammenarbeit leben im Elektronikintegrationszentrum von Daimler

Im Zuge der Elektro-Offensive von Mercedes Benz Cars entsteht als gemeinsame Initiative von Produktion und Entwicklung das neue Elektrik/Elektronik Integrationszentrum (EIZ). Ziel ist es, die Elektrik/Elektronik-Architektur von Mercedes-Benz Fahrzeugen auf künftige Herausforderungen vorzubereiten, die aus elektrischen Antrieben, vernetzten Fahrzeugen, dem autonomen Fahren und flexiblen Nutzungskonzepten entstehen. Dazu ziehen gemischte Teams aus beiden Fachbereichen in das EIZ, das am Standort Sindelfingen entsteht.

Das EIZ vereint verschiedene Abteilungen und Integrationsstufen bei der Entwicklung elektronischer Komponenten und ist mit Prüfständen, Inbetriebnahmeplätzen, Werkstatt- und Büroflächen ausgestattet.

Zeitraum

2018-2021

Fläche

12.000 m² NGF

Mitarbeiter_innen

1.050

Flexibilität und Kooperation als Motto für das neue Arbeitsraumkonzept

In das EIZ sollen ca. 1000 MitarbeiterInnen aus Produktion und Entwicklung einziehen, welche in Werkstattflächen, Prüfständen, Laboren und Büros arbeiten. Ein wesentliches Ziel des EIZ ist es, die Zusammenarbeit der MitarbeiterInnen aus verschiedenen Bereichen und Integrationsstufen auf eine neue Ebene zu heben. „Zusammenarbeit Leben – EIZ“ ist das Motto das den Entstehungsprozess des EIZ begleitet. Einen wichtigen Beitrag zur Ermöglichung dieser neuen Zusammenarbeit soll das flexible Arbeitsraumkonzept me@work leisten. Me@work ist ein von M.O.O.CON und Daimler entwickeltes Nutzungskonzept, das sich stark an den Tätigkeiten und Prozessen der MitarbeiterInnen orientiert.

Unsere Aufgabe war die Adaption und Umsetzung des me@work Konzepts für die Büroflächen des EIZ und speziell die Integration der Werkstattbereiche in die me@work Logik.

In Zusammenarbeit mit Projektleitung und interner Organisationsentwicklung haben wir einen Prozess aufgesetzt, in dem die unterschiedlichen Bedarfe gemeinsam mit Führungskräften und MitarbeiterInnen erarbeitet und in die Planung übersetzt wurden. Darauf aufbauend erfolgte schrittweise die Vorbereitung der Beteiligten auf die neue Art des (Zusammen-)arbeitens. Die Führungskräfte waren intensiv in die Identitäts- und Zielfindungsphase eingebunden. Eine Nutzergruppe von 50 MitarbeiterInnen hat die Adaptierung des me@work Konzepts auf die Spezifika des EIZs erarbeitet und agiert nach wie vor als Multiplikatoren. Die NutzerInnen haben ihre Homezones mit Unterstützung und Moderation von M.O.O.CON selbst geplant. Eine Homezone wird von 60-100 MitarbeiterInnen gemeinsam genutzt, besteht aus unterschiedlichen Nuztungsbereichenund stellt somit eine Vielzahl an Arbeitsmöglichkeiten bereit. Die Arbeitsmöglichkeiten werden - wie auch die Prüfstände in der Werkstatt - gemeinsam genutzt. Aufgrund der raschen Weiterentwicklung der E-Moblität und der daraus resultierenden organisatorischen Veränderungen war Flexibilität eine der wichtigsten Prämissen in der Planung des Gebäudes. Mit dem umgesetzten Nutzungskonzept ist es möglich, räumlich rasch auf strukturelle Veränderungen zu reagieren.

In Zusammenarbeit mit unserem Kooperationspartner HPP Architekten und dem Generalplaner Heinle, Wischer und Partner wurde die Umsetzung der Planung sowie die Entwicklung des Design-, Farb- und Materialkonzeptes für die Büroflächen des EIZ realisiert.

Der Bau hat im Februar 2018 begonnen, der Einzug wird voraussichtlich Anfang 2021 stattfinden. M.O.O.CON begleitet das Projekt in der Konzeption und Planung der Büroflächen, der Nutzereinbindung und des Change Managements.

Projektteam

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Christoph Müller-Thiede

Sabine Zinke

Linus Waltenberger

Katharina Handler

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