Graz, 27.6.2022

Freiräume (Un)Conference 2022

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Die Freiräume (Un)Conference ist Österreichs größte Veranstaltung zu neuen Organisations- und Arbeitsformen. Auf der zweitägigen Veranstaltung treffen sich 350 Teilnehmer:innen und werden zu den Leitthemen Selbst­organisation, Ganzheit und unter­nehmerischer Sinn in den intensiven Austausch treten. Als Schwerpunktthema 2022 wurde Entwicklung ↔️ Tempo gewählt.

Heuer findet die Konferenz in einer dreiteiligen Symphonie statt (Ouvertüre am 09. Mai, Hauptakt am 27. und 28. Juni und Finale am 19. September). Alexandra Wattie und Caroline Schleiss werden mit Norbert Polatschek von MAM Babyartikel auf der Hauptkonferenz im Juni eine Pionierstation betreuen.

Datum

27.-28.06.2022

Veranstalter

Plattform Freiräume

Location

Seifenfabrik Graz

Kosten

€ 659.-
Hier anmelden

Die Leitthemen

Die Freiräume (Un)Conference beschäftigt sich mit neuen Ansätzen, Organisationen so zu gestalten, dass MitarbeiterInnen darin Raum für echte Zusammenarbeit, eigenverantwortliches Handeln und persönliche Entwicklung finden.

Sie orientieren sich dabei an den Leitthemen Selbstorganisation, Ganzheit und unternehmerischer Sinn, die dem Buch Reinventing Organizations von Frederic Laloux entlehnt sind.

Diese Auseinandersetzung hat durchaus auch eine persönliche und gesellschaftliche Dimension, es wird jedoch auf die Perspektive der Organisation und ihrer Beziehungen zu den Mitarbeitenden fokusiert.

Der Schwerpunkt

"Entwicklung ↔️ Tempo" – so lautet der Schwerpunkt der Freiräume (Un)Conference 2022.

Diese beiden Begriffe haben etwas miteinander zu tun. Soweit sind wir uns sicher. Aber was genau? Zunächst kam uns der Gedanke, es könnte sich dabei um eine Polarität handeln. Aber nein, das scheint es nicht zu sein. Vielleicht mehr ein Spannungsfeld? Ja, das gefällt uns! Da passt auch gut der Doppelpfeil zwischen den beiden Begriffen.

Da kommt uns ein Bild vor Augen: Die beiden Begriffe sehen einander, sie beäugen sich neugierig bis kritisch: Was macht der denn da? Wieso schaut mich der an? Was hat der mit mir zu tun?

Erste Gedanken zu möglichen Antworten tauchen bei uns auf. Oder vielleicht eher Hypothesen: Könnte es sein, dass es für die Entwicklung für einen Menschen oder eine Organisation so etwas wie eine Eigengeschwindigkeit gibt? Eine Geschwindigkeit, die zur Natur, zu den Umständen passt? Könnte es sein, dass bei zu hohem (geforderten) Tempo keine Entwicklung und Entfaltung mehr stattfinden kann, weil es zu Überforderung oder Abwehrreaktionen kommt? Weil es zu einem Strömungsabriss kommt? Weil keine Zeit mehr ist, die mit einer Entwicklung verbundenen Veränderungen einzuüben und zu festigen?

Und gleichzeitig: Kann es manchmal ein hohes Tempo äußerer Veränderung sein, die uns dazu bringt, eigenes Verhalten zu verändern, ein anderes Lösungsmuster zu entwickeln, etwas Neues auszuprobieren? Was dann zu einem Entwicklungsschub, zu Entfaltung bisher nur schlummernder Talente führen kann? Schon beim Schreiben merken wir: Dieser Schwerpunkt weckt unsere Forscher­neugier. Wir freuen uns schon auf die Freiräume, um gemeinsam die Beziehungen zwischen diesen beiden Begriffen, Entwicklung und Tempo, zu erschließen.

Warum sollte ein(e) TeilnehmerIn ausgerechnet zu unserer virtuellen Pionierstation "kommen"?

Im Leben geht es um die richtige Haltung und das richtige Umfeld. Norbert Polatschek, Caroline Schleiss und Alexandra Wattie zeigen das neue Health and Innovation Center von MAM, wie Flexibilität des Raumes das Tempo, die Veränderungen in einer Organisation unterstützen kann und wie durch den Weitblick der Organisation ein architektonischer Ansatz entwickelt wurde, der eine Erweiterung über die kommenden Jahrzehnte schafft.

Die Teilnehmenden

Die Freiräume (Un)Conference spricht alle Menschen an, die mitwirken wollen, Organisationen der Zukunft zu erdenken, zu erproben und Stück für Stück Wirklichkeit werden zu lassen.

Der 27. und 28. Juni 2022 wird damit zu einem Begegnungs­raum, in dem sich eine sehr bunte Mischung von Leuten mit unter­schied­lichen Vor­erfahrungen treffen:

Leute, die mit dem Status Quo in ihrem Umfeld unzufrieden sind, werden auf Praktiker:­innen aus Pionier­organi­sationen treffen, die ihre Erfahrungen mit neuen Wegen der Organisations­gestaltung teilen. Neu­gierige holen sich Input von alten Hasen. Unkonventionelle Denker:innen finden Sparring Partner für ihre Ideen. Umsetzer:­innen finden konkrete Gestaltungs­ansätze für die nächsten Schritte hin zu einem Arbeiten auf Augenhöhe.

Expert_Innen

Unsere M.O.O.CON MitarbeiterInnen beim Event

Alexandra Wattie

Caroline Schleiss

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