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31.1.2020

Mit hybridem Projektmanagement zum Erfolg in der Baubranche

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Die Baubranche ist im Wandel, denn die Digitalisierung verändert die Art und Weise der Zusammenarbeit aller Gewerke bei Immobilienprojekten massiv. BauherrInnen müssen sich kulturell und strukturell umstellen. Erfolgreiche und zukunftsweisende Immobilienprojekte setzen ein Arbeiten mit agilen und klassi­schen Methoden voraus. Das erfordert hybrides Projektmanagement. Was das bedeutet, erklärt Bernhard Herzog in einem Videointerview. 

Das Projektmanagement in der Baubranche muss sich ändern

Die Digitalisierung verändert das Kerngeschäft der KundInnen und die Baubranche. Deshalb müssen alte Strukturen aufgebrochen werden. Mit neuen Werkzeugen wie BIM wird der Planungsprozess transparenter. Die Entwicklung geht vom abgeschlossenen Gewerkedenken hin zu einer gemeinsamen Verantwortung für den Erfolg des Projekts. 

 

Hybrides Projektmanagement in der Baubranche besteht aus etablierten und neuen Methoden

Eine Entscheidung zwischen klassischem Projektmanagement oder Lean Projektmanagement muss nicht sein. Auch Scrum und Design Thinking werden nicht in Reinform über das ganze Projekt hinweg angewandt. Stattdessen bietet hybrides Projektmanagement die Chance für jeden Projektabschnitt die beste Methode auszuwählen. So werden zum Beispiel kreative Etappen am Anfang oft  mit Design Thinking unterstützt. In der Konzeptphase kommen dann häufiger die agilen Methoden zum Einsatz. Lean Management hat sich dagegen in der Umsetzung etabliert. Der Einsatz der unterschiedlichen Methoden orientiert sich also sehr stark an den unterschiedlichen Phasen eines Bauprojekts.

Erste Praxisbeispiele für hybrides Projektmanagement gibt es bereits in der Baubranche

In der Übergangsphase erfolgt der Übergang vom klassischen Projektmanagement zum hybriden Projektmanagement in kleinen Schritten.  In jedem einzelnen Projekt entscheiden die Verantwortlichen ganz nach den jeweiligen Bedürfnissen welche Methode wann und in welchem Ausmaß angewandt wird. 

Publikation zum Thema hybrides Projektmanagement bestellen

Wie in dem Leitfaden von Bernhard Herzog anhand des K.O.P.T.-Modells dargestellt wird, verändert die Digitalisierung die Art und Weise der Zusammenarbeit aller Gewerke bei Immobilienprojekten massiv. Sie erfordert stärkeres integrales Arbeiten und Transparenz der beteiligten Unternehmen und führt durch das gemeinsame Arbeiten in einem integralen Modell zu einem Aufweichen traditioneller Gewerkelogiken. Während Simulationen erleichtert werden und Systeme früher oder später lernen, autonom zu agieren (KI), fordert der Wandel vom Bauherrn und seinem Team, sich kulturell und strukturell vorzubereiten und „zukunftsfit“ zu machen. Das in diesem Leitfaden vorgestellte K.O.P.T.-Modell stellt für alle Projektmitglieder die dafür benötigte Grundlage dar. Um in der Zukunft weiter erfolgreich zu agieren, kommt man um eine Optimierung des Gesamtprozesses nicht herum. Ein einseitiges Implementieren neuer Technologien kann nicht zielführend sein, denn ein schlechter analoger Prozess wird nicht allein durch den Einsatz digitaler Lösungen zu einem guten digitalen Prozess. Erfolgreiche und zukunftsweisende Immobilienprojekte setzen ein Arbeiten mit agilen und klassischen Methoden sowie das Denken im digitalen Zwilling voraus. Das erfordert eine digitale Grundkompetenz, Know-how im Umgang mit agilen Methoden und Prozessen (s. Seite 13) und eine Einstellung, die davon ausgeht, dass bei der vorherrschenden hohen Komplexität ein erfolgreiches Projekt nur durch ein partnerschaftliches Miteinander möglich ist. Das K. O. P. T. - Modell wurde im Rahmen des DBS-Clubs 2018 sowie einer Arbeitsgruppe der IG Lebenszyklus Bau erarbeitet.

Die Publikation "Mit agilem Denken und digitalen Möglichkeiten zu erfolgreichen Immobilienprojekten. K.O.P.T: - vier Säulen erfolgreicher Immobilienprojekte" können Sie hier bestellen. 

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