28.3.2019

Spielräume für unternehmensübergreifende Kollaboration und Innovation

Die Tabakfabrik Linz ist ein Paradebeispiel für einen urbanen kollaborativen Innovationsraum. Bis 2009 rollten in der Tabakfabrik Linz noch Zigaretten vom Fließband. Dann erwarb die Stadt Linz das rund 38.000 m² große Areal, um Raum für eine Vielfalt an zeitgemäßen kulturellen und wirtschaftlichen Nutzungen zu bieten. Seitdem entwickelt sich die stillgelegte Fabrik zu einer urbanen Drehscheibe für kulturelle und kreative Industrien. Sie ist Werkbank, Bühne, Technologielabor. Und vor allem ist sie eines: Ein kollaborativer Konzern.

Die Tabakfabrik: Ein Innovations-Ökosystem im Linz

Das Konzept der Tabakfabrik Linz umfasst die Idee, verschiedene Unternehmen entlang einer potenziellen Wertschöpfungskette anzusiedeln. Und das alles unabhängig von Reifegrad und Größe einer Organisation. Das Spektrum reicht von Wissenschaft über Kreativleistung bis hin zur Produktion, vom Ein-Personen-Unternehmen über Start-Ups bis hin zu großen Corporates. Rund 130 Organisationen mieten bereits 700 Arbeits- und Wirkplätzen am Areal. M.O.O.CON ist seit 2015 als Projektmanager an Bord, seitdem entwickelt sich die Fabrik mittels räumlicher Interventionen zu einer urbanen Drehscheibe für Kollaboration und Innovation. Das kreative Zentrum der heutigen Tabakfabrik ist die "Strada del Start-Up" – ein Innovations-Ökosystem, das Zugang zu Räumen, Veranstaltungen, Netzwerk, Kapital und Talenten gewährt und digitale Start-Ups mit etablierten Unternehmen verbindet.

Darüber sprach Christoph Müller-Thiede, Partner bei M.O.O.CON und Projektleiter für die Eventreihe YARD:Forum mit Martin Kaltenbrunner, M.O.O.CON Regionalmanager für Österreich Mitte und Projektleiter der Tabakfabrik Linz.

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