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2.12.2020

Rückblick BIM³-Webinar: So setzen Sie BIM erfolgreich im Bau und im Betrieb Ihrer Gebäude ein

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Am 5. November 2020 veranstalteten wir ein weiteres Webinar in unserer Serie „BIM3 – Die erfolgreiche Umsetzung für den Bauherrn“. Über 50 TeilnehmerInnen wollten wissen was es braucht, um BIM nutzenstiftend als Tool bei Bauprojekten und im Gebäudebetrieb einzusetzen. Wir – M.O.O.CON und Mensch und Maschine – bereiteten in kurzen Impulsen den theoretischen Boden auf. Im zweiten Teil gaben zwei M.O.O.CON KundInnen – Carl Zeiss AG und ABB AG – den Anwesenden „hands-on“ Einblicke in ihre BIM-Projekte.

Building Information Modeling und die Sicht von Bau-AuftraggeberInnen

Aus Projektmanagement-Sicht bzw. aus der Sicht von AuftraggeberInnen eines Bauprojekts ist es nötig, vorab eine klare Antwort auf die Frage „Welchen Nutzen soll mir der Einsatz von BIM bringen?“ zu finden. Die Voraussetzung für den Erfolg sind eine klare BIM-Strategie sowie eine Vertrauenskultur im Projekt. Denn: Ohne Transparenz geht bei BIM-Projekten nichts. Als Bau-AuftraggeberIn braucht es, insbesondere in der frühen Phase der Projektinitiierung, Weitblick für die Phase der Gebäudenutzung. Bereits vor Beginn der Planung müssen Anforderungen und Ziele definiert werden.

BIM im Einsatz über den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes hinweg

Carl Zeiss und ABB

Best Practice Cases vor den Vorhang

Unser Kunde, das Unternehmen Carl Zeiss AG, errichtet momentan in Jena einen Neubau für 1.300 MitarbeiterInnen. Das Projekt befindet sich momentan in der Phase der Entwurfsplanung. Für Zeiss war von Anfang an klar, dass BIM als Methode für Planung, Bau und Betrieb zum Einsatz kommen wird. Simon Hirschfeld, BIM Coordinator bei Zeiss, ist davon überzeugt, dass BIM die Methode für alle zukünftigen Bauprojekte des Unternehmens ist. Auch wenn für ihn noch schwer vorherzusehen ist, wohin sich BIM in Zukunft entwickelt, überwiegen jetzt schon die Vorteile wie eine erhöhte Planungssicherheit oder Kostensicherheit während der Ausführung.

Das Technologieunternehmen ABB ist aus dem Kerngeschäft heraus schon einmal ein stark datenaffines Unternehmen. Für ein Neubau-Projekt in Mannheim kommt BIM daher beinahe schon selbstverständlich zum Einsatz. Viele Daten entstehen während des Planungs- und Bauprozesses – diese gilt es für Michael Hofmann, Head of Strategic Projects Germany bei ABB AG, für den späteren Betrieb zu nutzen. Wir unterstützen das Unternehmen aktuell bei der Entwicklung eines Digitalen Gebäudezwillings, um genau das zu gewährleisten.

Unser M.O.O.CON Experte für Corporate Real Estate und Facility Management, Florian Danner, ist davon überzeugt, dass BIM und der Digitale Zwilling einen Mehrwert für den Gebäudebetrieb und die Gebäude-NutzerInnen darstellt. Hat man erstmal die für den Lebenszyklus eines Gebäudes relevanten Daten generiert, gibt es keine bessere Methode, um die optimale Gebäudequalität und Nachhaltigkeit zu gewährleisten. BIM ist außerdem gnadenlos transparent, was eine gute Projektkultur bedingt. Weitere Nutzenaspekte sind:

  • Lebenszyklusorientierung und Qualitätsverbesserung,
  • technologische Schnittstelle zwischen Planung, Errichtung und Betrieb,
  • Grundlage für Analytik und Prognostik für die Infrastruktur,
  • präventiver und teilautomatisierter Betrieb und
  • Nähe zu NutzerInnen und BedarfsträgerInnen.

Florian Danner ist davon überzeugt, dass sich die Investition in BIM bzw. in einen Digitalen Zwilling im Laufe des Gebäude-Lebenszyklus amortisiert und zudem langfristig eine Wertsteigerung der Immobilie ermöglicht.

Wenn Sie vor einem konkreten Anwendungsfalls in Ihrem Unternehmen stehen oder einfach mehr zum Thema Building Information Modeling und Digitaler Zwilling aus der Sicht von Bauherren und CREM/FM-ManagerInnen wissen möchten, kontaktieren Sie Tobias Baur!

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