Frankfurt, Februar 2019

Unternehmensberatung M.O.O.CON schafft im neuen Büro das Büro ab

Die Unternehmensberatung M.O.O.CON hat ihr Büro in Frankfurt umgebaut und damit ihr Büro abgeschafft. Die Etage mit 250 Quadratmetern war bislang geprägt von üblichen Arbeitsplätzen mit Empfang, Besprechungsraum und Teeküche. Mit dem vor wenigen Tagen eröffneten „WirkRaum“ hat M.O.O.CON ein völlig neues, innovatives Nutzungskonzept für bis zu 30 Mitarbeitende entwickelt und so das klassische Büro hinter sich gelassen.

Der neue „WirkRaum“ ist ein offener Raum, geprägt von beschreibbaren und magnetischen Wänden sowie elf eigens konzipierten Funktionsmodulen. So ist eine Lounge mit Vorhang und Bücherregal zum Erholen und Nachdenken entstanden, der „Fokus“-Raum ohne Telefon zum stillen, konzentrierten Arbeiten und ein kleiner Rundweg für alle, die beim Telefonieren nicht stillsitzen können. Dazu kommt ein großer Raum mit langer Sitzbank am Fenster, mehreren Schreibtischen und Touchscreen für Teamarbeit, Interaktion und Kommunikation. Weiter entstand ein flexibel nutzbarer Raum für Besprechungen und Videokonferenzen, Telefonräume auch für mehrere Personen, eine Nische für Meetings im Stehen mit beschreibbaren Wänden sowie eine Küche mit langem Tisch zum Reden, Essen und Kaffeetrinken. Im Sommer ist Arbeiten und Erholen auf einer neu geschaffenen Dachterrasse möglich.

Unterschiedlichste Arbeitsmöglichkeiten statt klassische Arbeitsplätze

Digitalisierung und Globalisierung verändern überall die Arbeitskultur. Für Beratungsunternehmen wie M.O.O.CON bedeutet das eine zunehmende Dynamik der Arbeitsweisen. Kommunikation und Konzentration finden im schnellen Wechselspiel statt. Entscheidend sind Kreativität und interdisziplinärer Austausch. Zugleich kann heute jeder überall arbeiten: im Büro, zu Hause oder unterwegs. „Um auf diese sich teils widersprechenden Anforderungen zu reagieren, haben wir attraktive Räume mit unterschiedlichsten Arbeitsmöglichkeiten gestaltet, statt klassische Arbeitsplätze einzurichten“, erklärte der M.O.O.CON-Manager Michael Wiebelt das Konzept des „WirkRaums“ in Frankfurt. „Er wird von den Mitarbeitenden als identitätsstiftender Erlebnisraum genutzt, als wichtiges Drehkreuz der Informationen und Ideen.

Man trifft sich, tauscht sich aus, zieht sich zurück, entspannt, kommuniziert mit Kunden und verbringt ganz nebenbei die Arbeitszeit gemeinsam“, beschreibt Wiebelt den neuen Alltag der Mitarbeitenden.

Dazu passen die Forschungsergebnisse des Neurowissenschaftlers Dr. Henning Beck vom Scene Grammar Lab der Frankfurter Johann Wolfgang Goethe-Universität über den Einfluss von Raumgestaltung auf menschliche Denkprozesse: „Ein Dreiklang führt zu guten Ideen: Fokussiertes Denken in konzentrationsförderlichen Räumen, Austausch in Kommunikationsbereichen und anschließendes Nichtstun – wo auch immer das passieren mag. Nur wer Räume wechselt, kann neue Perspektiven einnehmen“, fasste der Wissenschaftler seine Erkenntnisse bei der Eröffnungsfeier vor mehr als 120 Gästen zusammen.

„Was wir täglich tun, ist entscheidend“

Es gehe daher heute nicht mehr einfach um räumliche Veränderung, „sondern zunächst um Klarheit über die Organisation und die Anforderungen der Tätigkeiten“, erklärte der Standort-Verantwortliche Tobias Baur den neuen Ansatz. „Wir müssen herausfinden, was wir wie tun – und warum. Erst daraus resultiert ein Arbeitsumfeld, das uns optimal unterstützt. Was wir täglich tun, ist entscheidend. Dieses Konzept der Tätigkeitsorientierung, ‚Activity Based Working‘, ist für uns die Grundlage, um funktionale Angebote für sehr unterschiedliche Tätigkeiten und Menschen zu entwickeln. Bei der Entwicklung des ‚WirkRaums‘ haben wir uns selbst analysiert.“

Die Veränderung der Arbeitswelt: ein nie endender Prozess

Bislang sind Büroflächen nach dem Konzept des „Activity Based Working“ nur von Konzernen und Großunternehmen umgestaltet worden. M.O.O.CON arbeitet seit vielen Jahren an Konzepten für innovative, konzernweite Arbeitswelten. „Deren Veränderung ist ein laufender, nicht endender Prozess. Auch wir müssen uns dabei permanent neu erfinden. Ein Umbau und danach zehn Jahre Stillstand, das wird es dort wohl nie mehr geben“, fügte Tobias Baur hinzu.

Mit der Eröffnung des „WirkRaums“ auf nur 250 Quadratmetern beweist M.O.O.CON aber, dass innovative Arbeitswelten nicht Großkonzernen vorbehalten sind. Auch die Belegschaften von Vertriebsbüros, Mittelständlern, Anwaltskanzleien, Ingenieurbüros oder kleinen Verwaltungseinheiten könnten massiv von der Arbeitswelt des 21. Jahrhunderts profitieren, betonte Michael Wiebelt. Doch die etwa bei Startups üblichen Elemente wie Tischkicker oder knallbunte Sitzsäcke seien allein kein Ausdruck eines neu gedachten Raums, fügte er hinzu. „Wir brauchen keine auffällig-bunten Räume und Möbel. Bei M.O.O.CON arbeiten Menschen aus 13 Nationen, sie bringen genug Vielfalt mit.“

M.O.O.CON ist die führende Unternehmensberatung für identitätsstiftende und nachhaltige Gebäude, Prozesse und Arbeitswelten. Wir beschäftigen uns mit Werten, die sich durch Mensch und Unternehmen definieren und an Objekten festmachen lassen. Aus dem unternehmerischen Zukunftsbild unserer Kunden entwickeln wir wirksame analoge sowie digitale Infrastruktur und setzen sie gemeinsam mit Ihnen um .M.O.O.CON wurde 1992 gegründet und beschäftigt derzeit 90 Mitarbeiter in Frankfurt, Hamburg, München, Waidhofen a.d.Y. und Wien.

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