Daimler* Stuttgart | Deutschland
Umsetzung eines neuen Nutzungskonzepts für die Konzernzentrale

Leadership 2020 heißt das Daimler-Strategiepapier, das den Automobilkonzern auf die Digitalisierung der Branche sowie die Veränderungen in Arbeits- und Geschäftswelt vorbereiten soll. Auf der Basis dieses Strategiepapiers wurde unternehmensintern auch die Objekt- und Servicestrategie hinterfragt. Daimler reagierte mit dem konzernübergreifenden Nutzungskonzept "me@work", das in der Unternehmenszentrale zum ersten Mal flächendeckend umgesetzt werden sollte.

Zeitraum

2016-2017

Fläche

30.000 m² Nutzfläche

Mitarbeiter_innen

2.200

Besonderheiten

Konzernzentrale als Pilot für neues Nutzungskonzept

me@work wird Realität

Das von M.O.O.CON und Daimler gemeinsam entwickelte Nutzungskonzept stellt die Bedarfs- und Tätigkeitsorientierung sowie die Nutzung von offenem Multi-Space in den Vordergrund. Sämtliche raum- und flächenbezogenen Ressourcen unterliegen dem Sharing-Gedanken. Auch Führungskräften werden keine Einzelräume mehr zur Verfügung gestellt.

Tobias Baur 
M.O.O.CON Projektleiter

Die sanierte Konzernzentrale in der Mercedesstraße 120 wurde vom Vorstand als Pilotprojekt ausgewählt. Der Vorstand wird genauso wie 2.200 Mitarbeitende das neue Gebäude 120 beziehen.

Im Herbst 2016 wurde M.O.O.CON damit betraut, einen Prozess für die nutzerspezifische Weiterentwicklung des "me@work" Konzeptes zu entwickeln und dessen Umsetzung in konkreten Projektschritten aufzuzeigen. Gleichzeitig erhielten wir den Auftrag zur Umsetzung im Gebäude 120.

Partizipation war das A und O für Daimler

Der Veränderungsprozess gelang: In Workshops mit Multiplikatoren aus der Belegschaft haben wir das Nutzungskonzept entwickelt. Diese Einbindung von rund 160 MitarbeiterInnen förderte die interne Akzeptanz für den radikalen Wandel. Das neue Konzept brachte tiefgreifende Veränderungen in:

  • Hierarchie-Denken: Das Konzept gilt für jeden 

  • Bürofläche: Resourcen-Sharing statt persönlichem Schreibtisch 

  • Raumplanung: Einzelbüros abgeschafft

 

Michael Wiebelt, M.O.O.CON Projektleiter

In einer mehrteiligen Workshop-Reihe mit 18 Teams konnten wir das neue Konzept erarbeiten und umsetzen. Ein außergewöhnlich partizipativer Prozess.

Begleitend zur funktionalen Betrachtung haben wir ein Designkonzept entwickelt, das die Emotionalität und Innovation des Konzeptes unterstreicht. Ein Ergebnis, das dem hohen Anspruch an Funktionalität und stark emotionaler Ästhetik entspricht.

Projektteam

Haben Sie noch Fragen, dann kontaktieren Sie uns am besten gleich!

Michael Wiebelt

Tobias Baur

Entdecken Sie noch mehr interessante Kunden & Projekte.

© 2018 M.O.O.CON GmbH