15.3.2016

Unternehmensimmobilien steuern: Controlling-Basics für CREM/FM ManagerInnen

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Dieser Blogbeitrag ist Teil des Themendossiers

CRECS – Corporate Real Estate Controlling

Die Infrastruktur eines Unternehmens sollte vor allem zwei Dinge “können”: Ihre NutzerInnen – dazu gehören MitarbeiterInnen genauso wie KundInnen und andere Gruppen, die die Infrastruktur nutzen – zufrieden stellen und das eigene Geschäftsmodell unterstützen sowie betriebswirtschaftliche Vorgaben erfüllen.

Die Balance zwischen Wert- und NutzerInnenorientierung finden

Um beide Ziele zu erreichen, sind zwei Perspektiven beachtenswert: Corporate Real Estate bezeichnet das erfolgs- und wertorientierte Management von betrieblich genutzten Immobilien in Unternehmen. Property und Asset Management beschäftigt sich mit der Steuerung von Immobilieninvestments. Beide “Seiten” können vom Controlling-Ansatz der jeweils anderen Disziplin lernen.

Im Bereich des Corporate Real Estate Managements (CREM) setzt sich beispielsweise noch kaum jemand mit der optimalen Soll-Nutzung der im Portfolio befindlichen Immobilien auseinander, während dieser Ansatz zur Berechnung einer Soll-Miete im Property und Asset Management wesentlich ist. Andererseits beschäftigt sich Property Management selten mit den NutzerInnenbedürfnissen, während diese Ebene für CREM-ManagerInnen durchgängig Berücksichtigung findet.

Der Weg zum ganzheitlichen Corporate Real Estate Controlling System (CRECS)

Das Corporate Real Estate Controlling System ist kein explizites “Ding”, das direkt implementiert werden kann oder gar eine Software, die einfach über die Cloud heruntergeladen wird. CRECS ist mehr eine „Denkweise“, die zeigt wie eine Steuerung im Corporate Real Estate Management aufgebaut werden kann und was sie beinhaltet.

Genauso wenig wie es die Kennzahl oder die Anspruchsgruppe gibt, gibt es auch nicht das CRECS. Jedes Unternehmen ist individuell und daher ist das Controlling System eines jeden Unternehmens einzigartig. Es ist wichtig Grundsätze zu definieren, wonach sich die Entwicklung des CRECS zu richten hat.


Letztendlich ist es der Mensch, der im Mittelpunkt steht – der seine Ansprüche an ein CRECS stellt, der mit einem CRECS umgeht, seinen Input von anderen bekommt und auf andere wirkt. Seine Motivation beeinflusst den Erfolg des CRECS und umgekehrt: die Performance des CRECS beeinflusst seine Motivation. Ein Regelkreis, den man bei der Entwicklung eines CRECS in seiner Organisation berücksichtigen muss. © Pixabay | tpsdave

Die 7 Erfolgsfaktoren eines Corporate Real Estate Controlling Systems

Jedes Unternehmen hat eine eigene Identität. Es gibt verschiedene Kulturen – auch innerhalb desselben Unternehmens. Prozesse laufen unterschiedlich ab, Strukturen haben sich herausgebildet. Strategische Vorgaben werden gesetzt, Personal und Ressourcen müssen geplant werden. So verschieden die unternehmensindividuelle Situation auch ist – es gibt grundsätzliche Anforderungen an ein CRECS, die gleichzeitig seine Erfolgsfaktoren sind:

  1. Die Anspruchsgruppen (Shareholder, Stakeholder, KundInnen,...) sind bekannt und ihre Bedürfnisse werden verstanden.
  2. Auswirkungen aufzeigen – keine isolierte Betrachtung: Die Wechselwirkungen sind bekannt. Wird an einem “CRECS Stellrad” gedreht, sind die Implikationen für andere Stellen im Unternehmen sichtbar.
  3. Verschmelzung von CREM- und UnternehmerInnensicht.
  4. Sich des Wertbeitrags bewusst werden.
  5. Steuern der Gegenwart und Zukunft, nicht nur Kontrolle der Vergangenheit.
  6. Prognosen von Wirkung und Risiko: Das CRECS liefert Antworten auf Fragen in Echtzeit.
  7. Digitales Dashboard: Alle Daten sind im CRECS in gewünschter Tiefe abrufbar und konsistenter Datenaustausch und die Einbindung in die “Werkzeuge” der Verantwortlichen sind möglich.

Lesen Sie weiter im Blogartikel Der Aufbau eines Corporate Real Estate Controlling Systems und nehmen Sie sich ExpertInnenwissen mit!

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