WERTE. WIRKEN.

Die Zentrale der Arbeiterkammer Oberösterreich in Linz hat am 14. Dezember 2011 als erstes revitalisiertes Gebäude in Österreich eine ÖGNI-Zertifizierung erhalten. M.O.O.CON ermöglichte die Zertifizierung ohne Mehrkosten.
Das denkmalgeschützte Bestandsgebäude der AK OÖ in der Linzer Volksgartenstraße stammt aus den 30er Jahren. In Abstimmung mit dem Denkmalamt wurde das Gebäude saniert und durch Neubauten ergänzt. Das 2009 fertig gestellte Gesamtprojekt erhält nun als erstes revitalisiertes Projekt in Österreich das ÖGNI-Gütesiegel in Bronze. Bisher ausgezeichnete Immobilien waren ausschließlich Neubauprojekte. Mit dieser Pionierzertifizierung wird ein Zeichen dafür gesetzt, dass Nachhaltigkeit nicht nur bei Neubauten, sondern auch bei Sanierung und Revitalisierung möglich ist. „77 Prozent der Immobilien in Österreich sind Bestandsflächen, die auf Grund ihres schlechten Zustandes rund 95 Prozent der Energieressourcen verbrauchen. Es handelt sich dabei um Flächen, die vor 1982 errichtet wurden. Will man etwas Wirkungsvolles im Sinne der Nachhaltigkeit bei Immobilien tun, so muss man sich dieses Altbestandes annehmen“, betont Mag. Karl Friedl, Geschäftsführer bei M.O.O.CON.
Dieser Aufgabe hat sich die AK OÖ gestellt. „Wir wollten ein modernes Haus der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer schaffen, das beste Bedingungen bietet und in dem sich sowohl unsere Mitglieder als auch unsere Beschäftigten wohlfühlen“, erklärt der Präsident der AK OÖ, Dr. Johann Kalliauer. „Dass uns dies gelungen ist und wir dabei den Spagat zwischen Wirtschaftlichkeit, Funktionalität, Ökologie und denkmalgeschützter Bausubstanz geschafft haben, freut uns besonders“, so Franz Molterer, stellvertretender Direktor der AK OÖ und verantwortlich für den Umbauprozess.
Durch seine integrale Herangehensweise, Nachhaltigkeitskriterien von Beginn an zu berücksichtigen, sorgte der Strategieberater M.O.O.CON für die Auszeichnung dieses Projektes ohne zusätzliche Investitionen. „Die für Zertifizierungen notwendigen Nachhaltigkeitskriterien haben wir längst in unseren Prozessen integriert“, erklärt Friedl. „Qualität muss aber auch bestellt werden und ein Umdenken von kurzfristiger Kostenoptimierung hin zu langfristigem Wirtschaftlichkeitsdenken muss eintreten“, appelliert Friedl an die Verantwortung der Bauherren.
Die Auditoren des Projektes waren M.O.O.CON, e7 Energie Markt Analyse (DI Margot Grim) und bauXund (DI Dr. Thomas Belazzi).
Das Gebäude der AK OÖ erhielt auch den 1. Platz im Rahmen des AUSTRIAN Facility Management Awards 2010.
Nähere Details zur Zertifzierung finden Sie im Pressetext oben.