WERTE. WIRKEN.

Rohbau und Dachstuhl sind fertig / Modernste Büros in denkmalgeschützter Hülle
Denkmalschutz als besondere Herausforderung: An den Altbau mussten die Projektverantwortlichen in besonderer Weise herangehen, ist er doch denkmalgeschützt. Deshalb hat man ihn „entkernt“: Mittels Sägeschnitten haben Fachleute den denkmalgeschützten Bereich vom übrigen Gebäude komplett getrennt. Erst diese Maßnahme hat den Abbruch des Erweiterungsbaus aus den 1930er-Jahren ermöglicht, ohne den Altbau zu beschädigen. Die Aufstockung des gesamten Gebäudes um zwei Geschosse gestattet es, künftig alle AK-Abteilungen unter einem Dach zu vereinen.
Ein geschmückter Baum auf dem Dachstuhl zeigt es an: Die Dachgleiche ist erreicht, Rohbau und Dachstuhl sind fertig. Das feiert man heute in Linz, wo die Arbeiterkammer komplett umgebaut wird.
Das Aufsehen erregende Projekt im Herzen der oberösterreichischen Landeshauptstadt startete im April 2005 mit einer Machbarkeitsstudie und grundlegenden Überlegungen. Ziel war die bedarfsgerechte Revitalisierung des Zentralgebäudes in der Volksgartenstraße 40 sowie die organisatorische Anpassung der Weingartshofstraße 2.
Aus dem Architekturwettbewerb gingen im Jahr 2006 Riepl Riepl Architekten als Sieger hervor. Seit Februar 2007 rattern die Baumaschinen. Unterstützung in ihrer ungewohnten Rolle als Bauherr erhält die AK Oberösterreich unter Präsident Dr. Johann Kalliauer vom unabhängigen Bauherrenberater M.O.O.CON®.
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