4.9.2018

Die M.O.O.CON home.base entsteht

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Dieser Blogbeitrag ist Teil des Themendossiers

Die M.O.O.CON home.base – Our way of working

Schon vor dem Umbau haben wir die Idee des tätigkeitsorientierten Büros getestet. So konnten wir die Anforderungen an die spezifischen Arbeitsumgebungen besser definieren. Die Erkenntnisse haben wir dann auch konsequent umgesetzt – und unsere Erfahrungen fließen in Kundenprojekte ein.

Ein Architekturwettbewerb für die besten Ideen

Im tätigkeitsbasierten Büro machen Kleinigkeiten den Unterschied: Ob ein Flächenmodul beispielsweise für konzentrierte oder kommunikative Tätigkeiten genutzt wird, hängt davon ab, wie offen oder geschlossen ein Raum ist. Oder von der Technik, der Akustik, der Möblierung und den Regeln. Diese Aspekte müssen von Anfang an bedacht und später detailliert geplant werden. Für den Umbau unseres Büros organisierten wir einen Architekturwettbwerb, der den für uns am besten geeignetsten Entwurf zutage brachte.

Architekturwettbewerbe generieren eine wertvolle Ideenvielfalt und erlauben Vergleiche. Wichtig ist es, die Ansprüche und Bedürfnisse mit der Ausschreibung genau zu definieren. Umso mehr, wenn neue und unkonventionelle Anforderungen umgesetzt werden sollen. Mit der Beschreibung der Arbeitsmodule und der Bau- und Ausstattungsqualitäten ist dies M.O.O.CON bestens gelungen. Nur so konnten die Beiträge substanziell beurteilt werden. Die Wettbewerbsbeiträge zeigten aber auch die Notwendigkeit zur Konkretisierung der einen oder anderen Anforderung auf.

Univ.-Prof. Mag. arch. Roland Gnaiger, Juryvorsitzender des Architekturwettbewerbs

Die Workshop Area in der M.O.O.CON home.base

Das funktionale Briefing war sehr detailliert, mit einer klaren Vorstellung darüber, was in jedem Raum und auf jeder Fläche passieren soll. Dies hat unsere Arbeit erleichtert. Herausfordernd war, die formulierten Anforderungen in einem Gründerzeitaltbau zu realisieren und jene gestalterische Lösung zu finden, die die Unternehmensidentität am besten zum Ausdruck bringt. Dass uns dies gelungen ist, liegt daran, dass wir uns intensiv mit den Wertvorstellungen und den Bedürfnissen der MitarbeiterInnen auseinandergesetzt haben.

Mag. Carmen Wiederin | Architektin der M.O.O.CON home.base

Die Market Area in der M.O.O.CON home.base

Teilen statt besitzen – Vereinbarungen sind wichtig

In unserer tätigkeitsbasierten Umgebung steht die gemeinsame Nutzung aller Möglichkeiten im Vordergrund. Daraus ergibt sich eine Vielzahl an Nutzungsangeboten, die vorher nicht zur Verfügung standen. Die Auflösung zugeordneter Arbeitsplätze sowie das Teilen aller Räume und Arbeitsmöglichkeiten erfordern ein Mindestmaß an verbindlichen Vereinbarungen und müssen unserer Unternehmenskultur entsprechen.

Regeln und Vereinbarungen definieren aber auch den Charakter und die Nutzung der angebotenen Fläche. Wie ein Arbeitsplatz oder Raum hinterlassen werden soll, wo und in welcher Lautstärke gesprochen und telefoniert wird oder auch der Umgang mit Essen und Trinken, beschreibt für welche Tätigkeit die Fläche maßgeblich gedacht ist. Wichtig ist für uns, dass Regeln gemeinsam definiert werden, für alle nachvollziehbar sind und wieder adaptiert werden können. So gelingt ein entspannter und geregelter Umgang mit einem hohen Maß an Eigenverantwortung.

Weitere Beiträge aus dem Themendossier
Die M.O.O.CON home.base – Our way of working:

Für diese Kunden haben wir unser Wissen im Bereich Arbeitswelten verändern bereits eingesetzt.

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