Funke Mediengruppe* Essen | Deutschland
Die neue Unternehmenszentrale als Spiegel eines dynamischen Medienhauses

Das Bestandsgebäude konnte die Anforderungen an ein dynamisches Medienhaus nicht mehr erfüllen. Deshalb wurde ein Neubau geplant. Das Gebäude soll Raum für mehr als 1.000 Mitarbeitende bieten. M.O.O.CON wurde in einer sehr frühen Phase ins Projekt geholt. Ziel war es:

  • eine Projektentwicklungs-Strategie zu entwicklen

  • Bedarfe zu planen

  • das Projekt zu managen

Unsere ganzheitliche Betrachtung in allen Planungsphasen führte dazu, dass eine maßgeschneiderte Immobilie an einem attraktiven Standort entstehen konnte. 

Zeitraum

2009-2015

Fläche

36.000 m² BGF

Mitarbeiter_innen

1.000

Die Anforderungen im Blick

Oberstes Ziel  für die bedarfsgerechte Neuerrichtung der Funke Unternehmenszentrale war es ein Gebäude zu schaffen, das den Anforderungen an ein modernes Medienunternehmen nicht nur entspricht, sondern sie übertrifft. Im Auswahlprozess für den Stadort spielten wirtschaftliche, kulturelle, soziale und organisatorische Faktoren eine wichtige Rolle.

Andreas Leuchtenmüller, M.O.O.CON Geschäftsführer

Unter Einbindung des Managements erarbeiteten wir entlang der kulturellen, organisatorischen, sozialen und wirtschaftlichen Unternehmensziele Vorgaben für ein Gebäudemodell.

Lebenszykluskosten betrachten

Auf Basis eines datenbankgestützten Lebenszyklus-Prognosetools wurden die wesentlichen Kennwerte für Flächen-, Energie- und Kosteneffizienz der Investition errechnet.

Das von uns erarbeitete Nutzerbedarfsprogramm umfasste unter anderem: 

  • einen Bürobereich,

  • Redaktionsflächen,

  • ein Betriebsrestaurant,

  • einen Konferenzbereich,

  • Schulungsräume und

  • eine Kindertagesstätte.

Auf Basis des Nutzerbedarfsprogramms schrieb die Funke Mediengruppe einen nichtoffenen, einstufigen Realisierungswettbewerb aus. Nach dem Wettbewerb wurde der Zweitplatzierte AllesWirdGut mit der Planung betraut.

Prozesse optimieren

Entscheidend für einen wirtschaftlichen und erfolgreichen Betrieb eines Objektes ist die Berücksichtigung aller Prozesse bereits in der Planungsphase. Das heißt: Nicht nur die Entwicklung einer Immobilie muss frühzeitig beschrieben werden, sondern auch die dazugehörigen Services. Planungsfehler müssen ansonsten später mit viel Aufwand kompensiert werden und verringern zudem die Qualität der Leistungen.

Bei der Konzeptionierung der zukünftigen Betriebsprozesse werden sowohl die Anforderungen der NutzerInnen als auch der BetreiberInnen ausgearbeitet und in Form konkreter Planungsanforderungen für das jeweilige Projekt übersetzt. Diese Planungsanforderungen sind ein wichtiger Teil des Qualitätsmanagements bei Immobilienprojekten aller Art.

 

Florian Danner, Projektleiter für den Bereich Corporate Real Estate Management

Vor allem bei der geplanten Übertragung der Betriebsaufgaben auf den Errichter ist eine frühzeitige Definition der Prozesse und der erwarteten Qualitäten entscheidend für eine zielführende und wirtschaftliche Kalkulation der Betriebskosten.

Gebäudebetrieb konzipiert

Auch hier gilt: Die Anforderungen sind das Maß der Dinge. Nicht die Lösungen. Was übernimmt die BetreiberIn? Was die  NutzerIn? Welche Servicelevels für die Haustechnik, das technische Facility Management und die internen Services werden vereinbart? Welche Anforderungen werden an das Berichtswesen und das Personal gestellt? All das muss schon Teil des Service-Vertrages sein.

Bereits in der Planungsphase des Projekts wurde der komplette Gebäudebetrieb konzeptioniert, Anforderungen an die Service-Bereitstellung und die geforderten Ergebnisse bzw. Qualität definiert und in einen Facility-Service-Vertrag überführt. Dieser Vertrag war Bestandteil bei der Auswahl des Partners für die Finanzierung und die Errichtung des geplanten Neubaus.

Projektteam

Haben Sie noch Fragen, dann kontaktieren Sie uns am besten gleich!

Andreas Leuchtenmüller

Tobias Baur

Florian Danner

Entdecken Sie noch mehr interessante Kunden & Projekte.

© 2018 M.O.O.CON GmbH