Doppelmayr Seilbahnen* Wolfurt | Österreich
Mit der neuen Unternehmenszentrale frische Wurzeln schlagen

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Neue Wurzeln schlagen – so lautete das Ziel des Traditionsunternehmens Doppelmayr als die Entscheidung für eine neue Unternehmenszentrale fiel. Der Weltmarktführer im Seilbahnwesen wurde vor mehr als 100 Jahren in Rickenbach/Wolfurt von Konrad Doppelmayr gegründet und ist heute ein Konzern mit 2.600 MitarbeiterInnen weltweit – 1.000 sind es alleine in Vorarlberg.

Zeitraum

2013-2017

Fläche

28.000 m²

Mitarbeiter_innen

625

Besonderheiten

Ausstellungs- und Besprechungsbereiche

Gearbeitet wurde immer in Wolfurt, allerdings auf mehrere Standorte verteilt, was mit der Zeit immer unbefriedigender wurde. Zu lang waren die Abstimmungswege, zu klein die Synergiepotenziale. Deswegen entschied man sich 2013 zu einer Zusammenführung von 450 in der Verwaltung tätigen MitarbeiterInnen in Form einer neuen Zentrale an der Hohen Brücke in Wolfurt. Hier stand bereits das Hauptwerk des Unternehmens. Die Vision für den Neubau lautete:

Hier sollen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die zum Teil seit mehreren Jahrzehnten mit dem Unternehmen verbunden sind, die Möglichkeit bekommen, sich auch in Zukunft mit dem Namen Doppelmayr zu identifizieren und neue Wurzeln zu schlagen.

Michael Doppelmayr, Vorstandsvorsitzender Doppelmayr AG

 


© Hertha Hurnaus

An diesem Punkt setzte die Arbeit von M.O.O.CON und der ArchitektInnen von AllesWirdGut (AWG) ein. Das Architekturbüro ging als Siegerprojekt aus dem von uns organisierten und inhaltlich gestalteten Wettbewerb zur Entstehung der neuen Unternehmenszentrale von Doppelmayr hervor. Das Ergebnis lässt sich heute von weitem erkennen und weist das Potenzial eines neuen Landmarks auf. 

  • Nach außen hin haben wir es mit einem technoid anmutenden, sehr kantigen Gebäudekomplex  zu tun.

  • Nach innen ist der moderne Gebäudekomplex eine Neuinterpretation der Dorfstruktur am ehemaligen Firmensitz in Rickenbach. Er besteht aus neun Einzelhäusern, die entlang einer inneren „Dorfstraße“ verteilt werden. Mit Ein­-, Aus-­ und Durchblicken wurden innerhalb des Komplexes Orte der Begegnung und des informellen Austauschs geschaffen. Dies zu fördern gehörte zu den wichtigsten Zielen des Projektes und war eine unerlässliche Voraussetzung im Sinne der Identitätsstiftung und Innovation.

Von der Strategie über den Architekturwettbewerb bis hin zum Einzug der MitarbeiterInnen

Wir unterstützten das Vorarlberger Seilbahnunternehmen in der Strategiephase und halfen die Projektziele in kultureller, sozialer, organisatorischer und wirtschaftlicher Hinsicht zu definieren. Danach ging es an die inhaltliche Aufbereitung des Architekturbriefings und die Organisation des Architekturwettbewerbs. Qualitätssicherung des Projektes, Möblierungsplanung und die Organisation des Einzugs der MitarbeiterInnen in das neue Gebäude gehörten ebenfalls zu unseren Aufgaben.

Projektteam

Haben Sie noch Fragen, dann kontaktieren Sie uns am besten gleich!

Herbert Zitter

Bernhard Herzog

Armin Knaus

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