WERTE. WIRKEN.







Corporate Identity wird zur Corporate Architecture
Mit der Errichtung eines Gebäudes setzt ein Unternehmen ein deutliches Zeichen und bezieht langfristig und weithin sichtbar Position im öffentlichen Raum. Gelungene Unternehmensarchitektur signalisiert den Qualitätsanspruch eines Unternehmens und sorgt für eine überdurchschnittliche Identifikationsmöglichkeit – sowohl nach innen, als auch nach außen. Nur: Wie kann diese Identität optimal in die Sprache des Architekten übersetzt werden? M.O.O.CON hat ein wirkungsvolles Werkzeug zur visuellen Darstellung von Corporate Identity entwickelt – M.O.O.CON® MOODS.
Hinter jeder Bauaufgabe steht ein einzigartiger Bauherr – für die Bauaufgabe hat der Planer eine auf den Bauherrn maßgeschneiderte Architektur zu entwickeln. In den seltensten Fällen liegen vom Bauherrn klar und unmissverständlich formulierte Vorgaben für die Gestaltung vor. Dies führt zu Wettbewerbsarbeiten, die ungenügend oder verfälscht die Unternehmensidentität abbilden.
Fundierte Corporate Architecture ist Abbildung von Corporate Identity. Dem Architekten wird bei der
Entwicklung von Gebäuden abverlangt, diese Verbindung herzustellen. Eben an dieser Stelle ergeben sich von allen Seiten große Fragen: Wie kann sichergestellt werden, dass der Architekt die Unternehmensidentität richtig versteht? Wie lässt sich die Markenbotschaft beziehungsweise der Markenkern verständlich darstellen?
Wie kann verhindert werden, dass ein architektonisches Konzept zum Selbstzweck verkommt?
Die Hintergründe des Modells
Die größte Herausforderung bei der Entwicklung von M.O.O.CON® MOODS bestand zunächst darin, einen Fragenkatalog zur Unternehmensidentität aufzubauen. Ausgehend davon, dass Organisationen von Menschen geprägt werden, wurde als Grundlage zur Beschreibung der Corporate Identity ein Persönlichkeitsmodell aus der Psychologie verwendet. Im Rahmen eines einjährigen Forschungsprojektes wurde ein Unternehmensschlüssel als Basis für M.O.O.CON® MOODS entwickelt. Hinter dem internetbasierten Werkzeug stehen die Persönlichkeitsmodelle von Fritz Riemann und CG Jung.
Ermittlung der Unternehmensidentität – Unternehmensfeld / Wortwelt / Moodboard
Auf Basis eines Fragebogens, den Mitarbeiter oder Führungskräfte diskutieren und beantworten, wird ein Bild der IST- oder der SOLL- Unternehmensidentität gezeichnet.
Visualisierung der Unternehmensidentität und Übersetzung in Sprache
Aus einem Pool von über 400 Bildern werden den Identitätsmerkmalen 40-80 Motive zugeordnet, denen eine eigene Wortwelt zugrundeliegt.
In moderierten Workshops werden die Bilder- und Textwelten auf 25 verdichtet, die Marke und Identität "verarbeitbar" und anschlussfähig beschreiben.
Damit erhält der Architekt hervorragendes und verlässliches Material für einen sehr gezielten Gestaltungsprozess zur Umsetzung der Marke in Raum.