WERTE. WIRKEN.







„Unter Federführung von M.O.O.CON wurde mit der neuen AK OÖ ein Gebäude geschaffen, das nicht nur Tradition und Moderne verbindet – sondern vor allem auch die Menschen.“
Dr. Johann Kalliauer, AK OÖ Präsident
Nach knapp 80 Jahren musste das 1926 von Architekt Hubert Gessner entworfene Gebäude der AK OÖ im Linzer Zentrum dringend generalsaniert werden. Von der Initiierung bis zur Organisation des Gebäudebetriebs wurde das Projekt, in allen Phasen, von M.O.O.CON unterstützt.
Neues Gebäude, neue Herausforderung im Betrieb!
Gebäudeentwicklung
Analysen und Bedarfsplanungen zeigten, dass ein behutsamer Neubau effizienter als eine Renovierung sein würde. Allerdings sollte der denkmalgeschützte vordere Teil des Gebäudes erhalten bleiben. Von der Initiierung bis zum Umzugsmanagement wurde das Projekt in allen Phasen von M.O.O.CON als Projektmanager und Nutzervertreter geleitet.
Konzentration aufs Wesentliche: den Menschen.
Beim EU-weiten Vergabeverfahren entschied man sich erstmals für eine funktionale Ausschreibung für Finanzierung, Planung, Ausführung und Betrieb, wodurch der öffentlich-rechtliche Auftraggeber mehr Einflussmöglichkeiten auf die Vergaben bekommt. Die Architekten erhielten ein exaktes Briefing, ihre Gestaltungsvorschläge wurden mit dem Denkmalamt abgestimmt. Ab Anfang 2007 begann die „Entkernung“ des historischen Altbaus und seine Trennung vom übrigen Gebäude; über die Stadt verstreute Einrichtungen werden wieder im Haus konzentriert. Die großzügige, helle Beratungszone signalisiert Servicefreundlichkeit, flexible Kombi- und Gruppenbüros geben Raum für Kommunikation, eine Brücke schafft die Verbindung mit dem Nachbarhaus. So konnte unter Rücksichtnahme auf organisatorische und wirtschaftliche Faktoren ein neues, modernes Dienstleistungszentrum in einem historischen Gebäude geschaffen werden, das allen künftigen Anforderungen entspricht.
Facility Management
Mit dem Umbau bzw. der Generalsanierung wurde auch die gesamte Mannschaft des Gebäudemanagements vor neue Herausforderungen gestellt.
Vor allem im technischen Gebäudebetrieb hatte es die interne Mannschaft mit einer völlig neuen Situationen zu tun.
1. veränderte sich die Struktur des Hauses: „Der früher freiliegende Innenhof wurde im neuen Gebäude integriert und musste mitbetrieben werden“
2. wurde das gesamte Gebäude technisch modernisiert und erweitert (neben neuen Heizanlagen kam die Kühlung des Gesamtgebäudes dazu).
3. wurde auf Anforderungen des Veranstaltungsmanagements reagiert: „Es wurden neue Veranstaltungssäle voll mit multimedialem High-tech errichtet.“
Mit Hilfe von M.O.O.CON fand man einen kompetenten Partner der einerseits den Know-how Transfer auf das interne Personal und andererseits den Second Level Support sicherstellte.
Die Herausforderung bestand einerseits darin in relativ kurzer Zeit den Know-how Transfer sicherzustellen, da die interne Mannschaft in der Normalarbeitszeit federführend sein sollte und andererseits die Prozesse, Schnittstellen und Verantwortlichkeiten genau zu definieren um Doppelgleisigkeiten und Zuständigkeitslücken zu vermeiden.
Neben den zu meisternden neuen Herausforderungen die das Gebäude mit sich brachte, wollte man aber auch die interne Mannschaft des Gebäudemanagements gegenüber dem Kerngeschäft neu organisieren.
Ziel war es einerseits mehr in die Rolle des Steuerns und Optimieren zu kommen und andererseits an der Kundenschnittstelle (Kerngeschäft und Endkunde) mehr Klarheit und Transparenz zu erzeugen.
Konkret heißt das, es wurden Standardprodukte an das Kerngeschäft definiert und mit Service Level hinterlegt. Im Gegenzug erwartet man sich aber auch entsprechende Vorlaufzeiten. Um Anforderungen und Lösungen permanent abzugleichen wurden, zwischen Kerngeschäft und Gebäudemanagement, entsprechende Kommunikationswege sowie -plattformen und Ansprechpartner vereinbart.
Ein weiterer zentraler Punkt war der Aufbau eines zentralen Datenmanagements in Form eines CAFM – Systems.