WERTE. WIRKEN.

Aus dem ehemaligen Quelle-Areal in Linz wird das Zentrum für Berufliche Integration (ZBI). M.O.O.CON leistet Unterstützung in Sachen Barrierefreiheit und Integration.
In nur einem Jahr sollen bis Ende 2011 Umbau und Umzug von 350 Mitarbeitern des FAB (Verein zur Förderung von Arbeit und Beschäftigung) abgeschlossen sein. FAB ist auf die Arbeitsmarkt-Integration von Menschen mit sozialen und körperlichen Beeinträchtigungen spezialisiert. Der Gebäudekomplex mitten im Linzer Gewerbegebiet ist daher insbesondere aus Imagegründen attraktiv: Verstärkt möchte man auf die Potenziale des zweiten Arbeitsmarktes aufmerksam machen. Das Projekt, das viel Know-How in Sachen Barrierefreiheit und Integration abverlangt, wird vom Bauherrenberater M.O.O.CON begleitet.
Mitten im Linzer Gewerbegebiet sollen die FAB-Mitarbeiter schrittweise bis Ende des Jahres ihren neuen Arbeitsplatz im umgebauten Quelle-Komplex vorfinden. Das Zentrum für Berufliche Integration entsteht hier. Das Areal mit einer Gesamtfläche von circa 40.000 Quadratmetern wurde von FAB Ende 2010 erworben und sukzessive umgebaut. In dem neuen Zentrum werden die derzeit auf mehrere Standorte in Linz verteilten Werkstätten und Schulungsräume des Sozialunternehmens zusammengeführt. Einige Organisationseinheiten, wie ProWork Verpackung, ProWork Metallbau, ProWork Support sowie die Medizinabteilung und die ProWork Geschäftsfeldleitung sind bereits eingezogen.
Länger schon war FAB in Linz auf der Suche nach einem neuen Standort. Die Räumlichkeiten an den alten Standorten platzten aus allen Nähten – in mehr als 40 Jahren wuchs das Unternehmen bundesweit von 20 auf 1.140 Mitarbeiter. Ein Umbau der bestehenden Linzer Standorte sowie ein Neubau wären viel teurer als der Erwerb und Umbau des Quelle-Areals gewesen. Für ökonomische Vorteile im Linzer Gewerbegebiet spricht auch, dass ein Teil der Flächen im neuen Gebäudekomplex vermietet werden kann. Aber nicht nur finanzielle Argumente waren entscheidend:
„Der neue Standort passt auch aus Imagegründen zu uns. Wir möchten gerade im Umfeld großer Privatunternehmen, die im Linzer Gewerbegebiet angesiedelt sind, auf das Potenzial des zweiten Arbeitsmarktes aufmerksam machen“, erklärt FAB-Geschäftsführerin, Mag.a Silvia Kunz.
Menschen, Organisationen und Objekte
Immobilien sind Objekte, die die Philosophie von Menschen und die Abläufe von Organisationen abbilden. Umgekehrt prägen Objekte auch Menschen und können Abläufe optimieren oder blockieren. „M.O.O.CON steht mit seinem Namen für die Beratung von Unternehmen, die immer den Kreislauf Menschen, Organisationen und Objekte sehen“, betont Mag. Karl Friedl, Geschäftsführer bei M.O.O.CON. Im Rahmen dieses Projektes wird der Zusammenhang zwischen Mensch und Objekt besonders deutlich. Das Gebäude muss auf die speziellen Bedürfnisse der Menschen, die hier arbeiten, Rücksicht nehmen. Nur so können diese auch mobil sein und sich als selbstverständlichen Teil der Arbeitswelt verstehen.
Nähere Details zu diesem besonderen Projekt finden Sie im Pressetext (siehe Download oben).
Eine Besichtigung des Gebäudes ist nach Vereinbarung möglich.