In der Modellierung werden die Unternehmensziele aus dem Kerngeschäft in den Handlungsfeldern Organisation, Mensch, Kultur und Wirtschaftlichkeit in Infrastrukturziele übersetzt. Unabhängig von den Lösungsmöglichkeiten (Facility Management und Servicekonzept, Sanierung, Neubau, Miete, etc.) bilden diese den Zielrahmen für die Erstellung eines virtuellen Gebäude-, bzw. FM-Modells. Das Gebäudemodell wird quantitativ in Form von Flächenprogrammen und qualitativ in Form von Funktionsschemata sowie Bau- und Ausstattungstabellen beschrieben. Das FM-Modell definiert Prozesse, Serviceanforderungen und Kosten an der Nahtstelle zum Primärgeschäft.
Diese neutrale Vorgabe bietet dem Bauherrn die Möglichkeit, sich losgelöst von Bekanntem, mit einem zukünftigen Optimum und den dazugehörigen Kosten zu beschäftigen. Es bildet eine objektive Grundlage für die Bewertung alternativer Lösungsmöglichkeiten.